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Mazedonien erstmals im ECOSOC der UN mit 174 Stimmen - ein diplomatischer Sieg, der erst noch etwas bedeuten muss

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Mazedonien erstmals im ECOSOC der UN mit 174 Stimmen - ein diplomatischer Sieg, der erst noch etwas bedeuten muss

Mazedonien ist erstmals seit der Unabhängigkeit in den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) gewählt worden, und das mit 174 Stimmen bei der Abstimmung in New York. Das Land wird diesem zentralen UN-Gremium im Zeitraum 2027-2029 angehören. Ein diplomatischer Sieg, der auf dem Papier beeindruckend aussieht - 174 Stimmen sind keine kleine Zahl.

Der ECOSOC ist eines der sechs Hauptorgane der UN und spielt eine koordinierende Rolle in der Wirtschafts-, Sozial-, Entwicklungs- und humanitären Politik im UN-System. Durch die Mitgliedschaft wird Mazedonien an Debatten über nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Menschenrechte, Gleichstellung, Bildung und Gesundheit teilnehmen. Der Sitz ist real - die Frage ist, was man damit anfängt.

Das Außenministerium betont, die Mitgliedschaft werde dem Land erlauben, aktiver an globalen Debatten teilzunehmen, und seine internationale Glaubwürdigkeit stärken. Ministerpräsident Hristijan Mickoski beschrieb die Wahl als „Anerkennung der in der Außenpolitik investierten Anstrengungen und des Vertrauens, das Mazedonien mit internationalen Partnern aufbaut”.

Die Wahl folgt auf die jüngste Mitgliedschaft im UN-Menschenrechtsrat (2025-2027) und im Exekutivrat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen. Eine Reihe von Sitzen in internationalen Gremien - eine hübsche Sammlung. Doch ein diplomatischer Sieg ist genau so viel wert, wie er sich in konkreten Nutzen für die Bürger übersetzt. Ein Sitz in New York ist der leichte Teil; dass er für den Menschen in Mazedonien etwas bedeutet, muss sich erst beweisen.