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Skopje tritt erneut in eine „neue Ära” des Nahverkehrs ein: das BRT-Projekt ist endlich entsperrt

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Skopje tritt erneut in eine „neue Ära” des Nahverkehrs ein: das BRT-Projekt ist endlich entsperrt

Skopjes Bürgermeister Orce Đorđievski hat angekündigt, dass die Umsetzung des BRT-Projekts - des Schnellbussystems - endlich beginnt und die Stadt in eine neue Phase der urbanen Mobilität führt. Das lange festgefahrene Projekt bewegt sich nun vorwärts, mit Unterstützung der Regierung und internationaler Partner. „Der gesamte Prozess ist endlich entsperrt und wir bereiten uns darauf vor, die Vorphase zu beginnen”, sagte Đorđievski.

BRT (Bus Rapid Transit) ist ein Schnellbussystem mit eigenen Spuren, gedacht, um den Verkehrsfluss in einer Stadt zu verbessern, in der der Stau längst zum Alltag geworden ist. Über den BRT hinaus kündigt die Stadt auch eine breitere Strategie an - Ausbau der Radinfrastruktur, Erweiterung von Fußgängerzonen und alternative Verkehrsformen.

Dieselbe Ankündigung umfasst auch neue Fahrzeuge und Reinigungsgerät sowie die Wiederaufnahme gestoppter Boulevardprojekte, darunter der Boulevard „Makedonija”. All das mit Unterstützung der Weltbank und des Verkehrsministeriums. Ein Paket Versprechen, das modern und europäisch klingt - auf dem Papier.

Das Wort, das immer wiederkehrt, ist „entsperrt”. Und wenn ein Projekt „entsperrt” wird, lohnt die Frage, wer es bis dahin verschlossen hielt und warum, und wie oft wir schon gehört haben, dass Skopje in eine „neue Ära” des Nahverkehrs eintritt. Pendler, die jeden Morgen im Stau stehen, überzeugt keine Ankündigung - sondern der erste Bus, der wirklich über seine eigene Spur rollt. Bis dahin bleibt die „neue Ära” Worte in einer Pressemitteilung.