„Wir haben gültige Tickets und kommen nicht mal nach Hause”: Wut im Zentrum von Skopje über neue Parkgebühren
05.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Die Molika - die fünfnadelige Kiefer, Wahrzeichen des Pelister und einer der bekanntesten endemischen Bäume des Balkans - bekommt endlich fachlichen Schutz. Die Regierung hat eine Expertengruppe eingesetzt, die ihre Arbeit in Bitola aufnahm. Ihre Aufgabe: langfristige Lösungen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Molika-Wälder, eines der wichtigsten natürlichen Ökosysteme der Region.
Die Gruppe aus Vertretern von Forstwirtschaft, Ökologie und Wissenschaft muss bis Ende August 2026 konkrete Empfehlungen vorlegen, die strategischen Programme starten 2027. Der Direktor des Nationalparks Pelister, Ivančo Toševski, betonte, die neuen Dokumente müssten „den Gesundheitszustand der Wälder feststellen”, die Ursachen des Baumsterbens benennen und Maßnahmen für nachhaltige Bewirtschaftung festlegen.
Die Bedrohung ist nicht abstrakt. Im Winter 2024/2025 richteten starke Winde und schwerer Schnee ernste Schäden an. Analysen zeigten überalterte Waldteile und eine schwierige natürliche Verjüngung auf bestimmten Flächen. Und die Molika des Pelister ist kein beliebiger Baum - sie ist der einzige Waldbestand dieses Umfangs auf dem gesamten Balkan. Verliert man so etwas, verliert es nicht nur der Pelister, sondern die ganze Region.
In den vergangenen 18 Monaten wurden rund 100 Hektar behandelt - kranke und tote Bäume entfernt, um die Wachstumsbedingungen zu verbessern. Professor Blagoj Šurbevski von der Forstfakultät sagt, es brauche „detaillierte Studien”, um wirksame Maßnahmen zu definieren. Das klingt fachkundig und beruhigend. Die einzige Frage ist, ob die Empfehlungen bis August auf dem Papier bleiben oder zu Bäumen werden - denn die Molika liest keine Berichte. Sie wächst oder sie stirbt.
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