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Kein Geld für die Tabakbauern, der Staat bittet um Geduld: Subventionen von April auf Mitte Juni verschoben

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Kein Geld für die Tabakbauern, der Staat bittet um Geduld: Subventionen von April auf Mitte Juni verschoben

Die Tabakbauern warten auf Geld, das ihnen ständig versprochen wird und ständig zu spät kommt. Die Subventionen für die Ernte 2025-2026 sind noch nicht ausgezahlt - zuerst für April versprochen, dann für Mai, und jetzt ist die Frist auf Mitte Juni verschoben. Für Menschen, deren ganzjährige Arbeit von dieser Zahlung abhängt, ist jede Verschiebung der Frist keine Statistik, sondern ein leerer Kühlschrank.

Der Vorsitzende des Verbands der Tabakproduzenten, Kire Ristevski, räumte die Verzögerung ein: „Die Auszahlung der Subventionen wird verschoben, und ich entschuldige mich bei den Tabakproduzenten für die Verzögerung von 10 bis 15 Tagen - die Zahlung wird bis Monatsmitte vollständig erfolgen.” Die Entschuldigung ist nett, aber rauchen kann man sie nicht.

Neben der Verzögerung müssen die Bauern auch eine Kürzung hinnehmen. Die Direktzahlungen für erstklassigen Tabak fielen von 100 auf 80 Denar pro Kilo, mit niedrigeren Sätzen für die zweite und dritte Klasse (70 und 60 Denar). Hinzu kommt die Komplikation mit 91 Produzenten, die Subventionen aus dem Jahr 2024 wegen Unregelmäßigkeiten bei den angemeldeten Flächen zurückzahlen sollten - eine Schuld, deren Erlass der Verband aushandelte, was wiederum die Frage aufwirft, wo der Staat diese Mittel eintreiben wird.

In den sozialen Netzwerken ist der Unmut direkt - ein Produzent schrieb: „Die Fristen werden immer verschoben - April, Mai, jetzt Mitte Juni. Das sind schamlose Betrüger.” Die Ernte des diesjährigen Ertrags, geschätzt auf rund 31 Millionen Kilo auf 15.000 Hektar, hat im Osten bereits begonnen. Wenn der Staat zugleich behauptet, die Finanzlage sei ausgezeichnet, aber kein Geld für die Tabakbauern hat - welches der beiden Bilder stimmt?