Erzbischof Stefan empfängt rumänische Kirchendelegation: 60 hohe Gäste im Kloster Sankt Panteleimon - internationale Normalisierung der MOK
03.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Premierminister Mickoski sagt endlich, worauf viele jahrelang gewartet haben - wenn Nikola Gruevski aus Ungarn zurueckkehrt, kommt er direkt ins Gefaengnis. Keine Zeremonie, kein Protokoll. Nur Gitter und ein neues Verfahren. Die Frage ist: Wie viel davon ist echte Politik, wie viel ist Theater fuer den innenpolitischen Gebrauch?
Die Lage fuer Gruevski ist komplizierter geworden, seit Peter Magyar Orban in Budapest von der Macht verdraengt hat. Der neue ungarische Fuehrer hat klar signalisiert, dass die Gastfreundschaft fuer Mazedoniens politischen Fluechtling ein Ende hat. Waehrend Orban ihm Asyl und Schutz gewaehrte, beabsichtigt Magyar offensichtlich nicht, dieses Erbe anzutreten. Gruevski, der jahrelang bequem in Budapest lebte, befindet sich jetzt in einer Position, in der ihn weder das Gastland mehr will, noch die Heimat mit Blumen empfaengt.
Mickoski seinerseits sagt, solange Gruevski in Ungarn Asyl hat, kann keine Auslieferung stattfinden. Juristisch korrekt, politisch praktisch. Man sagt, er kommt ins Gefaengnis, weiss aber gleichzeitig, dass das von der Entscheidung eines anderen Staates abhaengt. Von der SDSM forderte Filipce juengst Auslieferung und eine Revision der mit Orban geschlossenen Vereinbarungen. Laut Quellen nahe der Opposition ist dies der Moment, der nicht verpasst werden darf - Orbans Sturz ist vielleicht das einzige Fenster, durch das Gruevski vor ein mazedonisches Gericht kommen koennte.
Deutsche Medien berichten bereits, dass Orbans Niederlage Gruevski wieder ins Rampenlicht rueckt. Und das ist kein Zufall - die gesamte Geschichte der Flucht, der Prozesse, des Systems, das ihm die Flucht ermoeglichte, liegt wieder auf dem Tisch. Fuer Mickoski ist das ein zweischneidiges Schwert: Er muss zeigen, dass Gerechtigkeit fuer alle gilt, spricht aber gleichzeitig ueber einen Mann, der bis vor kurzem Chef seiner eigenen Partei war.
Eines ist sicher - Gruevski hat nicht mehr den Luxus, still in Budapest zu sitzen und auf das Ende des Sturms zu warten. Der Sturm kommt genau fuer ihn.
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