Skopjes Taxifahrer kurz vor einem Protest: illegale Taxameter und Fahrer ohne Lizenz
18.06.2026
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14.04.2026
07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Bei der Feier zum 36. Jahrestag der VMRO-DPMNE in Strumica wiederholte Premierminister Hristijan Mickoski, was er eine rote Linie nennt: "Es gibt kein Feilschen um unsere mazedonische Identität." Zugleich forderte er die Bürger auf, sich auf einen "Marathon" Richtung Europäische Union vorzubereiten.
Die Botschaft ist sowohl für das heimische als auch für das ausländische Publikum klar. An Brüssel - dass die Mitgliedschaft ein strategisches Ziel bleibt, aber nicht um jeden Preis. An die eigenen Wähler - dass die Regierung in Fragen der Identität und Sprache nicht nachgeben wird, den Themen, um die der Streit mit Bulgarien geführt wird.
Die Rhetorik von "roten Linien" und "Marathons" klingt fest, aber auch bequem vage. Ein Marathon hat keine Frist - und genau das macht ihn politisch nützlich. Wenn man dich fragt, warum es keinen Fortschritt gibt, kannst du immer sagen, der Marathon laufe noch. Und Identität als "rote Linie" ist eine Position, mit der man vor dem heimischen Publikum kaum verlieren kann, ganz gleich, was am Verhandlungstisch tatsächlich geschieht.
Die offen bleibende Frage ist praktisch, nicht ideologisch: Was bietet diese Regierung konkret an, um den Prozess voranzubringen, außer der Behauptung, sie werde nicht nachgeben? Der Balkan weiß nur zu gut, dass "kein Feilschen" auf einer Kundgebung heroisch klingt, dass sich echte Politik aber immer in kleinen Zugeständnissen weit weg vom Stadion abspielt. Wie weit kommt der Marathon, wenn niemand der Erste sein will, der losläuft?
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