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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die malische Junta, die Bamako kontrolliert, hat den größten Angriff der letzten fünf Jahre überlebt - und Moskau eilte, die Situation zu nutzen. Laut russischem Verteidigungsministerium wurde ein koordinierter "Staatsstreichversuch" mit Hilfe russischer Kräfte und malischer Sicherheitsstrukturen verhindert. Nicht alle Analysten sind mit dieser Interpretation einverstanden.
Am Samstag - paramilitärischer Angriff auf mindestens vier Städte gleichzeitig - darunter der internationale Flughafen in Bamako, die Stadt Kati und die nördlichen Zentren Kidal und Sevare - laut offiziellen Schätzungen mit etwa 12.000 betroffenen Menschen und "ausgeklügelten Waffen". Al-Qaida-nahe Militante und die separatistische Azawad-Befreiungsfront bekannten sich verantwortlich.
Der malische Verteidigungsminister, General Sadio Camara, kam bei den Angriffen ums Leben. Das macht den Fall zum größten diplomatischen Problem für die Junta von Assimi Goita, die das Land seit dem Staatsstreich 2020 kontrolliert. Derselbe Goita, der heute mit dem russischen Botschafter Igor Gromyko in Bamako posiert und Fotos vom "Treffen mit der russischen Delegation" veröffentlicht - schwieg drei Tage nach dem Angriff.
Die Kontrolle über die angegriffenen Gebiete und die genaue Opferzahl sind noch nicht bekannt. Bewohner von Bamako beschreiben "angespannte Luft", Angst um Sicherheit und Mangel an klaren Informationen seitens der Regierung.
Für Moskau ist das eine goldene Gelegenheit. Nordwestafrika - Mali, Burkina Faso, Niger - geriet 2023 nach einer Serie von Staatsstreichen unter offene russische Einflussnahme. Französische Truppen wurden zurückgezogen, das russische "Afrika-Korps" (Nachfolger von "Wagner") wurde Hauptsicherheitspartner der Junten. Nun, da die Region Zeichen der Instabilität zeigt, präsentiert sich Moskau als "Stabilisator".
Die Frage ist einfach - ist das wirklich ein verhinderter Staatsstreich, oder nur eine russische Interpretation einer militärisch-feldbezogenen Lage, die noch nicht unter Kontrolle ist? Die Geschichte der sowjetischen, dann russischen Propaganda hat uns gelehrt, dass hinter einem "verhinderten Angriff" oft ein "Angriff, der uns entging" oder ein "verlorener Angriff, den wir nicht sabotierten" steht.
Für den Balkan ist Afrika keine Distanz. Die Mali-Krisen teilen einen gemeinsamen Code mit den Krisen, die unsere Institutionen haben - schwache Staatsstrukturen, äußere Akteure, die die Lücken füllen, lokale Politiker, die alle gegen alle spielen. Nur dass wir mehr Wasser und weniger Waffen haben.
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