Eine wilde Deponie in Karpos wird zu einem 72.000-Quadratmeter-Megapark: neue "Lungen" für das verschmutzte Skopje
11.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ein Startup von Physikern des Caltech hat 300 Millionen Dollar (etwa 275 Millionen Euro) gesammelt, um einen Quantencomputer zu bauen - und das mit einem Versprechen, das zu gut klingt, um wahr zu sein: statt Millionen wird er nur 20.000 Qubits brauchen.
Das Unternehmen Oratomic stieg erst in diesem Jahr ins Rennen ein, mit dem Ziel, bis Ende des Jahrzehnts den ersten Quantencomputer mit praktischem, "kommunalem" Nutzen zu bauen. Die riesige Serie-A-Runde führten ARCH Venture Partners, Spark Capital und Khosla Ventures an, und unter den Investoren ist auch der Fonds von Jeff Bezos sowie Index Ventures und Bain Capital. Wenn sich solche Namen auf einem einzigen Scheck aneinanderreihen, ist das für sich genommen eine Botschaft an den Markt.
Der technische Trick von Oratomic sind Laser, die als "optische Pinzetten" wirken - sie halten einzelne Atome an ihrem Platz und nutzen sie als Grundlage der Berechnung. Die entscheidende Entdeckung, sagen die Gründer, sei, dass ihr Ansatz Fehler mit weit weniger Qubits korrigieren könne, als für möglich gehalten wurde. Da Quantencomputer extrem empfindlich gegenüber Rauschen sind, ist gerade die Fehlerkorrektur der Unterschied zwischen einem wissenschaftlichen Experiment und einem echten Werkzeug.
"Früher hätten Sie keinen von uns überzeugen können, eine Firma für Quantenrechnen zu gründen, weil wir dachten, es sei zu weit weg", gibt CEO Dolev Bluvshtein zu. Eine Ehrlichkeit, die etwas wert ist - aber auch eine Erinnerung daran, dass die ganze Branche seit Jahren einen Durchbruch verspricht, der ewig "bis Ende des Jahrzehnts" bleibt. Dreihundert Millionen Dollar kaufen viel Forschung; ob sie auch einen funktionierenden Quantencomputer kaufen, werden wir erst sehen, wenn der erste wirklich ein Problem löst, das klassische Maschinen nicht können.
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