Mann aus Kratovo sticht Polizisten mitten im Einsatz nieder: Staatsanwaltschaft fordert Haft für den 40-Jährigen
15.09.2026
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12.04.2026
Meta stellte am Dienstag Muse Image vor, einen neuen KI-Bildgenerator, entwickelt in seiner Abteilung Superintelligence Labs. Das Werkzeug, intern unter dem Codenamen Mango bekannt, ist kostenlos und sofort über die Meta-AI-App, in Instagram-Storys und in WhatsApp verfügbar. So weit - noch ein Generator im Meer der Generatoren. Doch ein Detail hebt die Geschichte hervor.
Muse erlaubt es, jeden Nutzer mit einem öffentlichen Instagram-Profil zu markieren und seine Fotos als Rohmaterial für eigene KI-Kreationen zu verwenden. Ohne Nachfrage, ohne Benachrichtigung. Metas Richtlinie sagt es schwarz auf weiß: Andere Menschen „können Inhalte mit Ihren Inhalten von Instagram erstellen", und Sie „werden über die mit den KI-Werkzeugen erstellten Inhalte nicht benachrichtigt". Ein Nutzer auf X nannte das eine „Datenschutzmine, die darauf wartet zu explodieren" - und eine präzisere Beschreibung ist schwer zu finden.
Meta behauptet natürlich, die Nutzer „hätten die Kontrolle" - es gibt eine Einstellung, mit der man die Nutzung der eigenen Fotos abschalten kann. Aus der Konzernsprache übersetzt: Alles ist erlaubt, bis man selbst herausfindet, wo der Verbotsknopf versteckt ist. Ein alter Branchentrick - die Zustimmung ist automatisch, die Ablehnung erfordert Mühe.
Der Rest des Pakets ist vorhersehbar: fertige Vorlagen zur „Inspiration", Bildbearbeitung mit Textbefehlen, das Entfernen unerwünschter Passanten aus Fotos, das Erstellen von QR-Codes und sogar eine Vorschau, wie ein gebrauchtes Sofa vom Facebook Marketplace in Ihrer Garage aussähe. Kostenlos für das tägliche Erstellen, ab einer bestimmten Grenze - ein Abonnement. Die Formel ist bekannt: erst Gewöhnung, dann Abrechnung. Und die offene Frage ist einfacher - wer auf dem Balkan, wo fast jeder ein öffentliches Profil hat, wird diese Einstellung überhaupt finden, bevor ihn jemand in einen fremden Beitrag „einbaut"?
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