Erzbischof Stefan empfängt rumänische Kirchendelegation: 60 hohe Gäste im Kloster Sankt Panteleimon - internationale Normalisierung der MOK
03.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Orban faellt, und die mazedonische politische Buehne bekommt einen Stoss. Venko Filipce von der SDSM trat mit einer Erklaerung auf, die keinen Raum fuer Interpretation laesst: Die Region gehoert zu Europa, nicht zu Russland. Direkt, scharf, mit klarer Adresse. Aber ist das nur Oppositionsrhetorik, oder aendert sich wirklich etwas?
Filipce geht noch einen Schritt weiter - er behauptet, dass Orban und Mickoski eine Geschaeftskolonie aus Mazedonien gemacht haben. Eine schwere Beschuldigung. Laut ihm fallen Autokraten der Reihe nach - nach Orban kommen Vucic und Mickoski dran. Das ist die Projektion, die die Opposition jetzt der Oeffentlichkeit verkaufen will: dass der Fall Budapests ein Dominoeffekt ist, der auch Skopje erreichen wird. Ambitioniert, aber die Geschichte zeigt, dass der Balkan selten nach westeuropaeischer Logik des politischen Wandels funktioniert.
Von der LDP heisst es, Orbans System sei den Bestrebungen der ueberwaeltigenden Mehrheit der mazedonischen Buerger entgegengestanden. Laut Quellen nahe der Opposition herrscht im VMRO-DPMNE Nervositaet. Mickoskis Schweigen nach Orbans Sturz ist bezeichnend - wenn dein naechster regionaler Verbuendeter faellt, kann jede Aussage die falsche sein.
Die Realitaet ist, dass Orban fuer Mazedonien nicht nur ein geopolitischer Verbuendeter der Regierung war - er war das Modell. Das Modell, wie man Macht haelt, wie man Medien kontrolliert, wie man eine illiberale Demokratie mit europaeischem Geld aufbaut. Dieses Modell liegt jetzt am Boden.
Die Frage ist nicht, ob Mickoski reagieren wird - das ist unvermeidlich. Die Frage ist, ob Orbans Sturz die echte Politik in Skopje veraendern wird, oder ob es nur ein Thema fuer Kundgebungen und Twitter-Krieger bleibt. Der Balkan hat eine lange Tradition lauter Reaktionen und kurzen Gedaechtnisses.
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