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Pelister öffnet nach 30 Jahren wieder: 8 Kilometer Straße vom Info-Zentrum zur Jagdhütte, zwei Bauphasen bis 13. Juli

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Der Nationalpark „Pelister" hat nach mehr als drei Jahrzehnten wieder mit der Reinigung und Reparatur der 8 Kilometer langen nicht kategorisierten Straße begonnen, die das Info-Zentrum (auf 1.350 Metern) mit der Jagdhütte (auf 2.000 Metern) verbindet. Es ist der erste ernsthafte Zugriff auf diesen Teil des Parks seit den 1990ern, als die Instandhaltung wegen fehlender Mittel eingestellt wurde.

Die Arbeiten erfolgen in zwei Phasen. Die erste Phase, die bis Ende Juni läuft, umfasst die Entfernung der Vegetation, die zur Sicherheitsgefahr geworden ist. Die zweite Phase, die bis zum 13. Juli abgeschlossen werden soll, betrifft die Sanierung der Fahrbahn und der Entwässerungskanäle. Der Direktor des Nationalparks „Pelister", Ivancho Toshevski, erklärte, die Straße sei „die einzige Verbindungsoption für den Zugang zu den höheren Teilen des Parks".

Die Straße erfüllt mehrere zentrale Funktionen - Videoüberwachung, Naturschutz, Brandschutz und Patrouillen des Aufsichtsdienstes. Ohne sie waren diese Tätigkeiten in den letzten drei Jahrzehnten praktisch unmöglich. Der Park hat also mit eingeschränkter Überwachungskapazität gearbeitet - was die Frage aufwirft, wie viele Brände, Versäumnisse in der Biodiversität oder Verletzungen hätten verhindert werden können, wäre die Straße in Ordnung gewesen.

Die Arbeiten laufen in einer Schutzzone außerhalb der streng geschützten Bereiche - rechtlich gibt es also keine Hürde für den Eingriff. Offen bleibt, ob dies der Auftakt zu einem ernsthaften Plan zur Erneuerung der Infrastruktur in den mazedonischen Nationalparks ist - oder bloß eine Notmaßnahme angesichts der Sommersaison. Historisch ist die zweite Option die plausiblere.