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Karpoš startet Frühjahrssanierung der Spielplätze - und pflanzt 1.000 neue Setzlinge in der Gemeinde

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Die Gemeinde Karpoš hat heute Morgen eine Frühjahrsaktion zur Sanierung und Renovierung von Kinderspielplätzen auf ihrem Gebiet gestartet. Gleichzeitig werden etwa 1.000 Setzlinge mehrjähriger Zierpflanzen in der gesamten Gemeinde gepflanzt. Alles in einem Paket namens "Frühjahrs-Gartengestaltung".

Die Gemeinde teilt mit, dass der stellvertretende Bürgermeister Nedelčo Krstevski täglich vor Ort war und die Arbeit der Teams überwachte. Eine gute Botschaft - wenn lokale Funktionäre tatsächlich auf die Baustelle gehen, nicht nur zu Zeremonien. Die selten gestellte Frage ist die andere - wie oft geschieht das tatsächlich außerhalb der angekündigten Besuche?

Was wird gemacht? Neben Spielplatzsanierung und Erneuerung von Bänken und Abfalleimern werden Photinia, Thuja, Nandina, Buchsbaum und andere Stauden gepflanzt. Alle wegen Trockenheitsresistenz ausgewählt - faktisch das Eingeständnis der Gemeinde, dass das Regionalklima bereits bestimmt, was an öffentlichem Grün überlebt.

Die Gemeinde behauptet, sie sei "die grünste Gemeinde im ganzen Land". Eine Aussage, die eines Tages mit harten Zahlen geprüft wird - Bäume pro Einwohner, Grünfläche pro Haushalt, Prozent der Fläche unter Grün. Skopjes Kommunalverwaltungen tragen solche Etiketten regelmäßig als Marketing, untermauern sie aber selten mit Daten.

Für den Balkan-Leser ist das gute Nachricht - echte Verbesserung des öffentlichen Raums. Die Frage, die nicht gestellt wird, ist eine andere: Wie viele dieser 1.000 Setzlinge überleben bis zum nächsten Frühling? Wie viele Spielplätze sind in zwei Jahren ohne Pflege wieder kaputt? Das ist eine Geschichte, die Skopje seit Jahrzehnten wiederholt - investieren in einer Saison, vernachlässigen in der nächsten. Karpoš hat die Kapazität, das zu durchbrechen. Ob es tatsächlich passiert - das zeigt sich in zwölf Monaten, nicht bei einer Pressekonferenz.