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5.000 Denar für jeden Erstklässler in Resen: Eine Maßnahme, die davon abhängt, in welcher Gemeinde man wohnt

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5.000 Denar für jeden Erstklässler in Resen: Eine Maßnahme, die davon abhängt, in welcher Gemeinde man wohnt

Die Gemeinde Resen zahlt für jedes Kind, das in diesem Jahr in die erste Klasse kommt, eine einmalige Beihilfe von 5.000 Denar. Der öffentliche Aufruf läuft bis zum 12. August. Im Gemeindegebiet gibt es fünf Grundschulen, in denen bislang mehr als 100 Erstklässler eingeschrieben sind.

Die Rechnung ist einfach: rund eine halbe Million Denar für die gesamte Maßnahme. Für den Haushalt einer Gemeinde wie Resen ist das kein unbedeutender Posten, aber auch nichts, was ihn sprengt.

Fünftausend Denar gegen die tatsächliche Rechnung

Eltern wissen, was die Ausstattung eines Erstklässlers kostet. Ranzen, Hefte, Stifte, Sportschuhe, Kleidung, die aus dem Vorjahr nicht mehr passt, weil das Kind gewachsen ist. Fünftausend Denar sind etwa 80 Euro. Ein guter Anfang - und längst nicht die ganze Summe.

Genau deshalb ergibt die Maßnahme Sinn. Sie tut nicht so, als löse sie alles - sie deckt die härteste Augustwoche ab, jene, in der alle Kosten auf einmal kommen, vor dem Gehalt.

Eine lokale Maßnahme, die es nicht überall gibt

Auffällig ist nicht der Betrag, sondern dass solche Unterstützung davon abhängt, in welcher Gemeinde das Kind lebt. Ein Erstklässler in Resen bekommt 5.000 Denar. Ein Erstklässler in der Nachbargemeinde - je nachdem, was der dortige Rat beschlossen hat.

Das ist die Logik der kommunalen Selbstverwaltung und sie hat ihre Berechtigung: Gemeinden kennen ihren Bedarf am besten. Aber beim Eintritt in die Schulpflicht schafft nicht der Bedarf den Unterschied zwischen den Kindern - ihn schafft die Geografie.

Resen hat etwas Konkretes getan, und das gehört ohne Einschränkung gesagt. Die Frage, die bleibt: Warum ist eine solche Maßnahme eine Nachricht statt eine Regel?