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Das Curry kommt nicht zum Schluss: Die Kokosmilch wird mit ganzen Gewürzen gekocht, bevor das Hähnchen überhaupt in die Pfanne kommt

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Das Curry kommt nicht zum Schluss: Die Kokosmilch wird mit ganzen Gewürzen gekocht, bevor das Hähnchen überhaupt in die Pfanne kommt

Die meisten hausgemachten Varianten von Hähnchencurry scheitern an derselben Stelle - das Currypulver wird am Ende in die Pfanne geworfen, zusammen mit allem anderen, und heraus kommt eine gelbe Soße mit Pulvergeschmack. Den wirklichen Unterschied macht ein Schritt, der mit dem Hähnchen nichts zu tun hat: Die Kokosmilch wird mit ganzen Gewürzen gekocht, bevor man das Fleisch überhaupt sieht.

Vierhundert Milliliter Kokosmilch werden erhitzt, ohne aufzukochen. Hinein kommen acht Gewürznelken, zehn schwarze Pfefferkörner, acht Kardamomsamen und ein Esslöffel frisch geriebener Ingwer. Das köchelt zehn bis fünfzehn Minuten bei kleiner Hitze, wird gelegentlich umgerührt, dann abgeseiht und beiseitegestellt. Was bleibt, ist gewürzte Milch und nicht Milch mit Gewürzen darin - der Unterschied zeigt sich beim ersten Löffel.

Drei Hähnchenbrüste werden in Stücke geschnitten und in einer großen Pfanne mit Öl und Salz angebraten, nur damit sie Farbe bekommen. Dann werden sie herausgenommen. In dieselbe Pfanne kommen fein gehackte Zwiebel und zwei Knoblauchzehen, und sobald sie weich sind - ein Esslöffel Tomatenmark. Die Zwiebel wird langsam gebraten; hier entsteht die Süße, auf die sich das ganze Gericht später stützt.

Das Hähnchen kommt zurück in die Pfanne, dazu ein gehäufter Esslöffel Curry, ein Teelöffel Zimt und ein Teelöffel Kurkuma. Die Gewürze werden kurz in der Hitze verrührt, bevor Flüssigkeit dazukommt - dieser kurze Kontakt mit dem Öl öffnet die Aromen. Dann wird die abgeseihte Kokosmilch angegossen, und alles gart zwanzig Minuten bei mittlerer Hitze.

Serviert wird mit weißem Reis. Zwei Ratschläge, die mehr wert sind als das Rezept: Salzen Sie die Soße nicht zu Beginn, denn sie dickt ein und das Salz konzentriert sich, und lassen Sie das Gericht vor dem Servieren einige Minuten ruhen. In Indien verbergen sich hinter dem Wort „Curry“ unzählige verschiedene Zubereitungen - dies ist nur jene, die in einer Hausküche funktioniert, ohne Spezialzutaten und ohne Geräte, die Sie nicht haben.