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Trumps Zustimmung fällt auf 33 Prozent: auch seine Wähler glauben nicht mehr an ein schnelles Ende des Iran-Kriegs

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Trumps Zustimmung fällt auf 33 Prozent: auch seine Wähler glauben nicht mehr an ein schnelles Ende des Iran-Kriegs

Dreiunddreißig Prozent. So vielen Amerikanern vertraut ihr Präsident derzeit - der niedrigste Wert, den Donald Trump erreicht hat, seit er zum ersten Mal ins Weiße Haus einzog. Vierundsechzig Prozent sagen, sie missbilligen seine Amtsführung. Vor wenigen Wochen lag die Zahl noch bei 35, der Absturz ist also nicht alt, sondern frisch und im Gang.

Der Grund steckt in keiner abstrakten politischen Analyse. Der gemeinsam mit Israel geführte Krieg gegen den Iran hat rund ein Fünftel des Welthandels mit Öl gestört. Was auf so einen Satz folgt, kennt auf dem Balkan jeder auswendig: Der Preis an der Zapfsäule steigt, und die Rechnungen zu Hause warten nicht auf Diplomatie.

Ein Krieg, der nicht schnell endet - und das sagen beide Seiten

Der interessanteste Teil der Umfrage ist nicht der Zustimmungswert, sondern eine Frage, auf die Amerika plötzlich einstimmig antwortete. Rund 80 Prozent der Befragten meinen, das amerikanische Engagement im Iran werde „lange dauern”. Unter Demokraten teilen 87 Prozent diese Ansicht. Unter Republikanern - 71 Prozent. Nur 16 Prozent glauben, die Sache sei in wenigen Wochen erledigt.

Wenn dir auch die eigene Wählerschaft sagt, sie sehe keinen Ausweg, ist das keine Parteispaltung mehr. Das ist ein Eingeständnis. Befragt wurden 1.166 erwachsene Amerikaner, bei einer Fehlermarge von drei Prozentpunkten - eng genug, dass sich das Ergebnis nicht als statistischer Zufall abtun lässt.

Iran hat unterdessen den Seehandel durch die Straße von Hormus weitgehend blockiert. Die direkten Kämpfe sind abgeflaut, der Druck auf die Wirtschaft nicht. Das ist jene Phase eines Konflikts, die selten in die Schlagzeilen kommt und am längsten dauert - wenn niemand schießt und alle zahlen.

Die Versprechen und die Rechnung

Trump kam mit zwei Hauptversprechen an die Macht: Er werde die Inflation stoppen und Amerika nicht in lange Kriege ziehen. Achtzehn Monate später liegen beide offen auf dem Tisch vor den Wählern, und die Kongresswahlen rücken näher. Die Republikaner im Repräsentantenhaus lesen dieselbe Zahl - 33 - und wissen genau, was sie im November für sie bedeutet.

Kann Unmut in der Bevölkerung den Kurs einer Außenpolitik wirklich ändern? Auf dem Balkan haben wir Regierungen gesehen, die schlechtere Zahlen überlebt haben, nur weil die Opposition schwächer war als ihr Zustimmungswert. Die Frage ist nicht, wie viele wütend sind - die Frage ist, wer die Alternative hat.