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Ungarn zum Titel nach zwei Verlängerungen, Pelister mit Gummersbach gelost, und Alkaloid jagt Titel an vier Fronten

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Ungarn zum Titel nach zwei Verlängerungen, Pelister mit Gummersbach gelost, und Alkaloid jagt Titel an vier Fronten

Ungarn im Krimi zum ersten M20-EHF-EURO-Titel - Entscheidung nach zwei Verlängerungen

Ungarn gewann den ersten Titel bei der Herren-Europameisterschaft der U20, und das auf die schwerstmögliche Weise - nach zwei Verlängerungen gegen Schweden. Im Finale in Cluj-Napoca führten die Schweden zur Halbzeit mit 16:15 und lagen sogar drei Minuten vor Schluss 28:26 vorn, doch Máté Fazekas glich dreißig Sekunden vor der Sirene aus und trug die Entscheidung in die Verlängerung. Nach 30:30 am Ende der ersten Verlängerung besiegelte der ungarische Torwart Ádám Kristóf Balog mit entscheidenden Paraden den Triumph - 34:32. Bester Torschütze Ungarns war Péter Gazsó mit 14 Toren. Ein Finale, das nach zwei Verlängerungen entschieden wird, vergisst man nicht - dies ist eine Generation, die sich weigerte zu verlieren, als alle das Spiel schon abgeschrieben hatten.

Die Auslosung der EHF European League - Pelister in einer Gruppe mit Gummersbach

In Wien fand die Auslosung der Gruppenphase der EHF European League der Herren 2026/27 statt, und unter den acht Gruppen gibt es direktes mazedonisches Interesse. RK Eurofarm Pelister, mit Erfahrung aus der Champions League, wurde in die Gruppe G gelost, wo es sich mit dem deutschen Gummersbach, dem spanischen Logroño und dem polnischen Gdańsk messen wird. Der Balkan hat weitere Vertreter - der kroatische Nexe, letztes Jahr Viertelfinalist, ist in Gruppe A mit Elverum, und im Rennen sind auch Tatran Prešov und andere regionale Namen. Die Gruppenphase läuft vom 29. September bis 2. Dezember, wobei die ersten beiden Teams jeder Gruppe ins Play-off einziehen. Für Pelister ist eine Gruppe mit Gummersbach keine leichte Auslosung, doch es ist genau die Bühne, auf der der mazedonische Handball sich gern beweist.

Die Niederlande und Finnland mit Titeln bei der M20-Europameisterschaft

Während das Duell um Gold bei der EHF EURO lief, wurden in der kosovarischen Hauptstadt auch die zweitrangigen europäischen Turniere für Spieler unter 20 entschieden. Die Niederlande und Finnland feierten in den Finals der M20-Europameisterschaft und besiegten der Reihe nach Estland und die Slowakei. Diese Turniere versammeln die zwölf besten Teams, die sich nicht für die Haupt-EHF-EURO qualifiziert haben, und werden im System von sechs Teams in einer Gruppenphase gespielt, mit Endspielen um Platzierung und Medaillen. Solche Meisterschaften gelangen selten in die Schlagzeilen, doch genau hier werden die Spieler geboren, die in einigen Jahren die Nationalmannschaften füllen - auch die des Balkans.

Alkaloid mit drei Verstärkungen jagt Titel an vier Fronten

Unter Trainer Kiril Lazarov und mit drei neuen Namen im Kader haben die Handballer von Alkaloid offiziell die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Der Klub aus Skopje tritt in diesem Jahr an vier Fronten an, was einen dichten Spielplan und den Bedarf an einem tiefen Kader bedeutet. Lazarov, einer der größten Namen, die der mazedonische Handball hervorgebracht hat, baut nun von der Bank ein Team, das überall zugleich konkurrenzfähig sein will. Vier Fronten klingen ehrgeizig, sind aber zugleich eine Falle - ohne genug Tiefe kann ein vollgepackter Spielplan selbst die Besten aufreiben. Die Vorbereitung wird nun zeigen, ob drei Verstärkungen für einen solchen Ehrgeiz genügen.

Eurofarm Pelister 2 beginnt die Vorbereitung - Jugend und Erfahrung unter einem neuen Trainer

Der Erstligist Eurofarm Pelister 2 hat unter dem neuen Trainer Branislav Angelovski die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 begonnen. Das Ziel des Klubs ist klar - die Entwicklung junger Spieler und eine Verbindung von Jugend und Erfahrung, unterstützt durch vier neue Verstärkungen und einen neuen Trainerstab. Das zweite Team des Giganten aus Bitola hat seit Jahren die Rolle einer Talentschmiede, aus der die Spieler dann zur ersten Mannschaft und zur Nationalmannschaft aufsteigen. Genau deshalb wird ein solcher Klub nicht nur an der Tabellenposition gemessen, sondern daran, wie viele Spieler er für die Zukunft aufbaut. Ein neuer Trainer und vier Neue - das Fundament ist gelegt, es bleibt die Arbeit auf dem Feld, es zu rechtfertigen.