Skopjes Taxifahrer kurz vor einem Protest: illegale Taxameter und Fahrer ohne Lizenz
18.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Das Verfassungsgericht hat den Beschluss der Gemeinde Tetovo aus dem Jahr 2007 zur Umbenennung von Straßen, Plätzen und Brücken aufgehoben - darunter Namen, die mit Marschall Tito verbunden sind. Die Reaktion aus den Reihen der DUI war scharf, und Bujar Osmani beschrieb den Tag als "einen schwarzen Tag für die Albaner".
Der mit Stimmenmehrheit im Gericht gefasste Beschluss hat eines der heikelsten Themen des Landes wieder geöffnet - wer entscheidet, wie die Straßen und Plätze in Orten heißen, in denen verschiedene Gemeinschaften leben. Hinter der Frage der Namen steht immer eine größere Frage von Identität, Symbolen und davon, wer sich in seiner eigenen Stadt "zu Hause" fühlt.
Die Rhetorik vom "schwarzen Tag" ist ein bekanntes Balkan-Maß - wenn eine Entscheidung nicht zu deinen Gunsten ausfällt, wird sie sofort zum Angriff auf die ganze Gemeinschaft. Doch es lohnt sich zu fragen: Ist die Aufhebung eines Gemeindebeschlusses von vor fast zwei Jahrzehnten wirklich ein Angriff auf alle Albaner, oder ist es eine Rechtsfrage über Zuständigkeiten, die in politischen Treibstoff verwandelt wird?
Hier gibt es keine unschuldigen Seiten. Straßen nach politischen Figuren umzubenennen, war schon immer ein Weg für die Machthaber, ihren Stempel in den Raum zu drücken - sowohl die Linke als auch die Rechte tun das, wenn sie an die Macht kommen. Die Frage, die die Bürger von Tetovo selten gestellt bekommen, ist eine andere: Hat jemand sie jemals gefragt, wie ihre Straße heißen soll, oder werden die Entscheidungen darüber immer über ihre Köpfe hinweg getroffen, in Gerichtssälen und Parteizentralen?
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