Wolf mitten in Kozle in Skopje gefangen: an der Kette als Haustier gehalten, jetzt geht es in den Zoo
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
12.05.2026
12.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
12.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
12.05.2026
11.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
13.05.2026
12.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
VLEN hat die Dezentralisierung ins Zentrum seines politischen Programms gerückt. Die Gemeinden sollen mehr Autonomie erhalten. Finanzielle Unabhängigkeit. Erweiterte Zuständigkeiten. Mit anderen Worten - weniger Skopje, mehr lokale Entscheidungszentren.
„Demokratie beginnt dort, wo die Bürger leben - in der Gemeinde, im Viertel, in der Schule", lautet die zentrale Botschaft. VLEN spricht von einer „neuen Phase" der Dezentralisierung. Das ist das wiedererkennbare rhetorische Paket der albanischen Parteien in Mazedonien - mit Grund, denn historisch bedeutet Dezentralisierung auch mehr politisches Gewicht für die albanischen Mehrheiten in den westlichen Gemeinden.
Was fordert VLEN konkret? Fiskalische Dezentralisierung - die Gemeinden sollen einen größeren Teil der Steuer behalten. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit - die Partei nennt das Projekt Tetovo-Prizren als Beispiel. Lokale Verwaltung der Grund- und Sekundarschulen - Schulen sollen nicht vom Ministerium in Skopje, sondern von den Gemeindeverwaltungen abhängen. Das Recht der Gemeinden, eigenständig über Entwicklungsprioritäten zu entscheiden.
Die Partei kritisiert frühere Regierungen - die Gemeinden seien „vernachlässigt, mit unzureichenden Diensten und ohne Entwicklungsperspektive" gewesen. Das ist ein Schlag nicht nur gegen SDSM, sondern auch gegen VMRO-DPMNE, die in verschiedenen Perioden an der Macht waren.
Die offenen Fragen - was sind die Finanzquellen dieser „neuen Phase"? Ohne Haushaltsreformen ist jede Dezentralisierung Rhetorik. Wie viel werden Gostivar, Tetovo oder Strumica in absoluten Denar erhalten? Riskiert man nicht, dass reiche Gemeinden noch reicher werden und arme noch ärmer?
Für den Balkan ist das eine Lektion mit langer Geschichte. Dezentralisierung ist eine zweischneidige Waffe. Auf der westlichen Seite bedeutet sie mehr lokale Selbstverwaltung und effizientere Dienste. Auf der östlichen - kann sie zum Vorwand für eine Fragmentierung des Staates entlang ethnischer Linien werden. Mazedonien kennt beide Szenarien aus seiner Geschichte, und die VLEN-Rhetorik deckt beide ab.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Anschuldigungen gegen die Regierungsparteien wegen Pässen, Isolation und blockiertem EU-Pfad. Die Frage: ein gewolltes Ergebnis oder chronisches Versagen? Die Wähler...
Die Opposition schickt zwei Mitteilungen am gleichen Tag - keine Reformen, Gruevski immer noch in Ungarn. Die Frage, die SDSM...
Petrova-Tschamova mit erstem Brüsseler Auftritt als Ministerin. Alte Forderungen, neue Kommunikationstaktik. Albanien und Montenegro kommen voran - und das ist...
Die Opposition sagt, die Sprache sei anerkannt - die Regierung sagt nein. Die Verfassungsänderungen ziehen sich drei Jahre, das Thema...
Muratovska, Levajković und Klekovski auf der Liste. Sechs Namen für den Rat für Jugendkriminalität. Punkte, Kriterien, Gesetzesrahmen - und eine...
Der albanische politische Block hat sich zu einer Partei zusammengeschlossen. Symbolisch - am 9. Mai, dem Europatag. Strategisch - vor...
800 Delegierte in der Philharmonie, vier Parteien werden eine, mit einer Plattform für reale Gleichheit und Verfassungsarbeit. Ob die Fusion...
Manasievski mit scharfer Rhetorik, die Partei liest die ersten 100 Tage des neuen Vorsitzenden als Fortsetzung von Zaevs Schritten. Die...
Estland steht weltweit auf Platz 12 im Kampf gegen Korruption, die SDSM kündigt eine Kopie des Gesetzes an - aber...
Der Vereinigungskongress am Europatag besiegelt den Prozess. Aber die Frage, die Politiker selten stellen: ist Vereinigung immer Fortschritt, oder manchmal...