Noch eine Durchsuchung in Ohrid, noch eine Waage mit weißem Pulver: Der kleine Fisch geht immer am leichtesten ins Netz
04.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Koalition VLEN hat ihre neuen Namen in der Regierung bestätigt. Jeton Šasivari wird Justizminister, Sedat Sulejmani übernimmt das Kulturministerium, und Agon Ferati steht künftig an der Spitze des Ministeriums für die Beziehungen zwischen den Gemeinschaften. Bekim Sali bleibt erster Vizepremier, die übrigen Funktionäre machen in der umgebauten Aufstellung weiter.
Die Umbildung kündigte Premier Hristijan Mickoski nach Gesprächen mit den Koalitionspartnern an. Die offizielle Begründung ist bekannt und vorhersehbar - Beschleunigung der Reformen und effizientere Institutionen. Mickoski sagte, die Vorschläge seien „für mich völlig in Ordnung", überließ es aber den Partnern, ihre Auswahl selbst bekanntzugeben. Ein kleines, aber aufschlussreiches Detail: Wenn man zeigen will, dass die Koalition funktioniert, lässt man die anderen reden.
Aus der Opposition wies die SDSM das Ganze sofort als „gewöhnliches Theater" zurück - ein Schritt, der den Anschein von Veränderung erweckt, ohne echten Sinn dahinter. Eine Einschätzung, die natürlich von einer Partei kommt, die selbst solche Rotationen betrieb, als sie an der Macht war.
Und hier ist die Frage, die über die Sitzverteilung der Parteien hinausgeht. Minister auszutauschen ist der einfachste Weg, „Bewegung" zu signalisieren, ohne dass sich etwas Wesentliches rührt. Justiz, Kultur, Gemeinschaftsbeziehungen - drei Ressorts, die Jahre an Arbeit brauchen, keine neuen Gesichter in denselben Büros. Ob die neuen Minister eine Veränderung bringen, die der Bürger spürt, oder nur eine weitere Serie von Amtseinführungsfotos, zeigt sich nicht an den Pressemitteilungen, sondern an dem, was sie hinterlassen.
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Der Bürgermeister von Centar bekommt einen Spitzenposten in der Partei, während die SDSM nach dem Machtverlust ein neues Gesicht sucht....
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E-Voting aus dem Ausland, ein Verbot von Parteiwerbung auf offiziellen Profilen - doch Wahlregeln, die nur eine Seite schreibt, bergen...
Eine weitere Runde im Streit um Bulgarien. Die Partei behauptet, eine diplomatische Note habe Mickoskis Sicherheit gefährdet.
Ein scharfer Schlagabtausch, hinter dem ein vertrautes Balkanmodell steckt. Die Bürger, egal welcher Herkunft, wollen dasselbe: Wasser, Kindergärten, Asphalt, Frieden.
Jede Regierung entdeckt, kaum im Sessel, denselben universellen Schuldigen - die vor ihr. Anschuldigungen füllen Erklärungen, aber selten Kühlschränke.
VMRO-DPMNE greift wegen des Schweigens der Opposition an, Sofia dementiert. Doch der eigentliche Skandal ist das Leck selbst - wie...
SDSM verspricht gerechte Besteuerung, Vetting und neue Chancen für die Jugend. Warum wurden diese Prioritäten nicht gelöst, als die Partei...