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VMRO-DPMNE greift Filipče an: Schweigt zu bulgarischen Provokationen und schadet dem Staat

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VMRO-DPMNE greift Filipče an: Schweigt zu bulgarischen Provokationen und schadet dem Staat

Das politische Gezänk um die Beziehungen zu Bulgarien ist wieder aufgeflammt. Die VMRO-DPMNE kritisiert Minister Venko Filipče scharf und wirft ihm vor, zu dem zu schweigen, was sie bulgarische Provokationen nennt, und damit dem Staat zu schaden.

Laut der Partei reagierte Filipče weder auf einen mit Bulgarien verbundenen diplomatischen Skandal, noch verurteilte er ihn. Sie behaupten, eine diplomatische Note aus Sofia habe die Sicherheit von Ministerpräsident Hristijan Mickoski gefährdet - ein schwerer Vorwurf, für den, wie üblich bei solchen Streitigkeiten, jede Seite ihre eigene Version anbietet.

Die bulgarische Frage ist längst zu einem Feld geworden, auf dem die mazedonischen Parteien ihre Kräfte messen, wobei jede der anderen Schwäche oder Verrat am nationalen Interesse vorwirft. Der Bürger, gefangen zwischen den beiden Rhetoriken, kann kaum erkennen, wo echte Sorge um den Staat endet und das Wahlkampfkalkül beginnt. Die Frage, die selten eine Antwort erhält, ist einfach: Was ist konkret geschehen, und was hat die Regierung konkret getan oder unterlassen - statt wer wen lauter beschuldigt hat.