Noch eine Durchsuchung in Ohrid, noch eine Waage mit weißem Pulver: Der kleine Fisch geht immer am leichtesten ins Netz
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
03.07.2026
30.06.2026
29.06.2026
29.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
29.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
30.06.2026
29.06.2026
28.06.2026
04.07.2026
04.07.2026
03.07.2026
04.07.2026
04.07.2026
03.07.2026
03.07.2026
03.07.2026
03.07.2026
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Das Wahlgesetz ist erneut zum Schlachtfeld zwischen Regierung und Opposition geworden. Das Parlament eröffnete die Sitzung zu den Änderungen, und die SDSM drohte mit einer Blockade durch ganze 10.000 Änderungsanträge - ein Schritt, der lange Tage der Debatte und ein blockiertes Verfahren garantiert.
Den Vorschlag unterstützen VMRO-DPMNE, Vredi, ZNAM und DUI, während SDSM und Levica Widerstand ankündigen. SDSM-Chef Venko Filipče behauptet, die Regierung von Ministerpräsident Hristijan Mickoski versuche, ein System des „kontrollierten Wählens" zu errichten, und die Levica von Dimitar Apasiev sagt, die vorgeschlagenen Lösungen seien einseitig und diskriminierend. Mickoski wiederum rief zu einer Einigung auf und bot einen Kompromiss an.
Eine der strittigen Fragen ist das elektronische Wählen für Bürger im Ausland bei den kommenden Wahlen. Die Regierung stellt es als Schritt nach vorn dar; die Opposition fürchtet, das Eilverfahren verberge Regeln, die zugunsten der Machthaber zurechtgebogen sind. Das Wahlgesetz ist übrigens eines von fünf Gesetzen, für die das Obstruktionsverbot nicht gilt - was bedeutet, dass eine Blockade durch Änderungsanträge eine völlig legale Taktik ist.
Und so bekommen wir statt einer Einigung über die Spielregeln einen Kampf um die Regeln selbst. Wenn jede Seite der anderen vorwirft, die Wahlen manipulieren zu wollen, bleibt dem Bürger eine berechtigte Frage - wem soll er eigentlich vertrauen? Das Wahlgesetz soll das Fundament des Vertrauens in die Demokratie sein; bei uns ist es, wie es scheint, nur eine weitere Arena für Abrechnungen, in der der wahre Verlierer der Glaube ist, dass eine Stimme überhaupt etwas ändert.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Der Bürgermeister von Centar bekommt einen Spitzenposten in der Partei, während die SDSM nach dem Machtverlust ein neues Gesicht sucht....
Mickoski kündigte eine Umbildung an, VLEN präsentierte seine Namen, SDSM nannte es sofort Theater. Aber Minister auszutauschen ist der einfachste...
Der Premier legte seine Zukunft auf den Tisch, um die Opposition beim Wählen der Bürger im Ausland zu gewinnen. Persönliche...
Während Regierung und Opposition messen, wer wie lange geschwiegen hat, bleibt die eigentliche Frage - was die Veröffentlichung von Sicherheitsdaten...
E-Voting aus dem Ausland, ein Verbot von Parteiwerbung auf offiziellen Profilen - doch Wahlregeln, die nur eine Seite schreibt, bergen...
Eine weitere Runde im Streit um Bulgarien. Die Partei behauptet, eine diplomatische Note habe Mickoskis Sicherheit gefährdet.
Ein scharfer Schlagabtausch, hinter dem ein vertrautes Balkanmodell steckt. Die Bürger, egal welcher Herkunft, wollen dasselbe: Wasser, Kindergärten, Asphalt, Frieden.
Jede Regierung entdeckt, kaum im Sessel, denselben universellen Schuldigen - die vor ihr. Anschuldigungen füllen Erklärungen, aber selten Kühlschränke.
VMRO-DPMNE greift wegen des Schweigens der Opposition an, Sofia dementiert. Doch der eigentliche Skandal ist das Leck selbst - wie...
SDSM verspricht gerechte Besteuerung, Vetting und neue Chancen für die Jugend. Warum wurden diese Prioritäten nicht gelöst, als die Partei...