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Die Sanierung der Vodno-Seilbahn stieg von 20 auf 45 Millionen Denar - einen Vertrag mit einem Auftragnehmer gibt es noch immer nicht

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Die Sanierung der Vodno-Seilbahn stieg von 20 auf 45 Millionen Denar - einen Vertrag mit einem Auftragnehmer gibt es noch immer nicht

Die Seilbahn auf den Vodno ist seit vier Monaten geschlossen. Der Sommer ist vorbei. Die Kosten der Sanierung sind inzwischen von 20 auf 45 Millionen Denar gestiegen. Ein Sanierungsvertrag ist noch immer nicht unterschrieben.

Das sind vier Sätze, von denen jeder stimmt, und zusammen beschreiben sie, wie in Skopje etwas repariert wird, das lange kaputt war, bevor es kaputtging.

Die Zahl verdoppelte sich, bevor die Arbeit begann

Der Stadtrat von Skopje genehmigte in seiner letzten Sitzung eine Erhöhung der Zuschüsse an das städtische Verkehrsunternehmen zur Behebung des Defekts - 45 Millionen Denar, also rund 730 Tausend Euro. Ursprünglich waren 20 Millionen vorgesehen. Die zusätzlichen 25 Millionen Denar wurden über den Nachtragshaushalt 2026 und Änderungen des städtischen Verkehrsprogramms bereitgestellt.

Die Stadt Skopje erklärt, die zusätzliche Finanzierung sei auf die Rekonstruktion, die Verbesserung des technischen und funktionalen Zustands und die Erhöhung des Sicherheitsniveaus im Betrieb ausgerichtet.

Man beachte die Reihenfolge. Zuerst wird die Summe bereitgestellt, danach soll ein Auftragnehmer ausgewählt werden. Das Verfahren zur Auswahl eines Wirtschaftsteilnehmers nach dem Vergabegesetz läuft über das Verkehrsunternehmen, das die Seilbahn betreibt; aus der Stadt heißt es, der Abschluss werde in der kommenden Zeit erwartet.

Mit anderen Worten: Das Budget wurde verdoppelt, bevor es ein Angebot gibt, das die Verdoppelung rechtfertigen würde.

Was die österreichische Firma feststellte

Das österreichische Unternehmen Doppelmayr stellte fest, dass eine vollständige Wartung der Seilbahn nie durchgeführt worden war und die Gefahr bestand, dass sich eine Gondel löst. Das ist der Satz, um den sich der ganze Fall dreht.

Es geht nicht um einen Defekt, der im April auftrat. Es geht um einen Defekt, der im April entdeckt wurde, nachdem die Anlage jahrelang ohne vollständige Wartung lief - Menschen über Skopje befördernd, in Gondeln, die zeitweise wegen Wind und wegen regulärer technischer Wartung geschlossen waren, was heißt, dass ein Techniker sie regelmäßig ansah.

Die Stadt Skopje räumt das selbst ein: „Es handelt sich um einen ernsten Eingriff, der das Ergebnis jahrelanger Vernachlässigung ist und einen gründlichen und verantwortungsvollen Zugang erfordert.“

Und wer genau hat vernachlässigt

„Jahrelange Vernachlässigung“ ist eine Formulierung ohne Subjekt. Kein Name, keine Funktion, kein Zeitraum. Die Seilbahn ist städtisches Eigentum unter der Verwaltung des Verkehrsunternehmens, und das untersteht der Stadt Skopje - die „Vernachlässigung“ hat also eine genaue Adresse und eine genaue Liste von Personen, die in jenen Jahren einen Wartungsvertrag unterschrieben haben oder eben nicht.

Bislang hat niemand diese Liste angefordert. Die Frage, wie viele Jahre keine vollständige Wartung stattfand und wer in diesen Jahren dafür zuständig war, wurde öffentlich kein einziges Mal gestellt.

Schon Ende April hieß es, Doppelmayr werde die Sanierung durchführen. Bis heute gibt es keinen Vertrag. Es gibt nur eine größere Zahl und ein Verfahren, dessen Abschluss „erwartet wird“.