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Wohnungen in Skopje um 13,3 Prozent teurer in einem Jahr: Eigenheim wird zum Traum

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Wohnungen in Skopje um 13,3 Prozent teurer in einem Jahr: Eigenheim wird zum Traum

Ein Eigenheim in Skopje wird zu einem Traum, der für immer mehr Menschen genau das bleibt - ein Traum. Nach den neuesten Zahlen der Nationalbank, auf die sich die oppositionelle Levica beruft, sind die Wohnungspreise in Skopje innerhalb eines Jahres um 13,3 Prozent gestiegen. Das Ergebnis ist absehbar: immer mehr Bürger werden von der Möglichkeit verdrängt, eine eigene Wohnung zu kaufen, und müssen zur Miete wohnen.

Die Zahl von 13,3 Prozent ist nicht abstrakt - sie ist der Unterschied zwischen sich ein Zuhause leisten können und nicht. Wenn die Löhne langsam steigen und die Wohnungen schnell, ist die Rechnung brutal: jedes Jahr braucht es mehr Jahre des Sparens für denselben Quadratmeter. Und in der Zwischenzeit frisst die Miete genau das Geld, das eigentlich zur Anzahlung für ein eigenes Zuhause werden sollte.

Die Levica nennt das eine Verurteilung der Bürger zum Mieterdasein - und egal, wer es sagt, der Kern des Problems ist real. Bezahlbarer Wohnraum ist keine Parteifrage; er ist einer der direktesten Maßstäbe dafür, wie sehr eine Wirtschaft für den einfachen Menschen funktioniert. Wenn eine junge Familie sich kein Eigenheim vorstellen kann, flieht sie nicht nur vor den Wohnungen - sie flieht auch vor der Idee, dass es sich lohnt, zu bleiben und hier ein Leben aufzubauen.

Die Frage, die selten eine echte Antwort bekommt, ist, was der Staat dagegen tut. Subventionen, Sozialwohnungen, Marktregulierung, das Eindämmen von Spekulation - die Werkzeuge gibt es, doch der politische Wille reicht meist nur bis zur Pressemitteilung. Während die Preise steigen und die Lösungen auf dem Papier bleiben, lösen die Jungen das Problem auf ihre Weise - mit Koffer und One-Way-Ticket. Das ist die teuerste Miete, die der Staat zahlt; nur kommt die Rechnung später.