Fünfzig Millionen Euro an einer fehlenden E-Signatur gescheitert: Warum Skopje in Bussen ohne Klima schmort
10.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Apple hat den Entwicklern eine unmissverständliche Botschaft gesendet: Ein Platz im App Store wird nicht mehr für immer vergeben. In den aktualisierten Regeln für die App-Überprüfung warnt das Unternehmen, dass Apps aus „gut etablierten Kategorien" entfernt werden können, wenn sie nicht „aktualisiert, verbessert werden oder keine Nutzer anziehen".
Bisher wiesen die Regeln nur neue Kopien zurück - mit der legendären Formulierung, der App Store „habe genug Apps für Furzen, Rülpsen, Taschenlampen, Wahrsagerei, Dating, Trinkspiele und Kamasutra". Die neue Version geht einen Schritt weiter: Auf der Liste stehen nun auch Hintergrundbilder, einfache Timer und Soundeffekte, und die Entwickler werden gewarnt, keine „opportunistischen Varianten bestehender Kategorien oder beliebter Apps" zu erstellen. Eine neue App aus diesen Kategorien kommt nur durch, wenn sie ein „grundlegend anderes oder verbessertes" Erlebnis bietet.
Der Zeitpunkt der Ankündigung ist kein Zufall. Auf der WWDC stellte das Unternehmen personalisierte Empfehlungen und Werbetools vor - und Empfehlungen sind mehr wert, wenn der Müll weggeräumt ist. Weniger tote Apps bedeuten mehr Sichtbarkeit für die guten. Logisch. Doch man muss auch die andere Hälfte sagen: Apple ist die einzige Tür zu den iPhone-Nutzern, und diese Tür kann sich nun auch für eine App schließen, die einst ordnungsgemäß genehmigt wurde. Wer definiert, was „zieht keine Nutzer an" bedeutet? Apple. Wer hat keine Beschwerdeinstanz? Der Entwickler.
Das Unternehmen behauptet, der bestehende Prozess zur Verbesserung des App Store benachrichtige die Entwickler, wenn ihre App veraltet ist oder schwächelt, sodass sie eine Chance haben, sie zu reparieren, bevor sie fliegt. Und wer beharrlich „minderwertige" und „faule" Apps einreicht, riskiert den Zugang zum gesamten Entwicklerprogramm zu verlieren. Ein aufgeräumtes Schaufenster, eine festere Hand - das Schaufenster ändert sich, aber der Ladenbesitzer bleibt derselbe.
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