Ein ausländischer Botschafter schockiert von Strugas Deponie: 30 Meter Müll am Ohridsee
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23.04.2026
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12.04.2026
Fünf Jahre in den Wechseljahren, drei Versuche künstlicher Befruchtung - und nun, mit 58 Jahren, schwanger mit Drillingen. Ein Fall, den Ärzte als außergewöhnlich selten und komplex beschreiben, bekannt gemacht von Dr. Tashe Trpchevski aus einer Kinderwunschklinik, öffnet erneut die Grenze zwischen medizinischem Wunder und medizinischem Risiko.
Den Informationen zufolge handelt es sich um einen dritten IVF-Versuch, mit Spender-Eizellen und dem Samen des Ehemanns. Alle drei Embryonen nisteten sich ein, und die Patientin ist in der neunten Schwangerschaftswoche, alle drei Föten zeigen Lebenszeichen. „Wenn die Patientin sich entscheidet, alle drei Babys mit 58 auszutragen und zur Welt zu bringen, wäre das wirklich ein außergewöhnlich seltener Fall", sagte der Arzt.
Doch hinter der schönen Geschichte von Beharrlichkeit steht auch medizinische Vorsicht. Ein Alter von 58 Jahren in Kombination mit einer Drillingsschwangerschaft erhöht die Risiken und Komplikationen erheblich. Genau deshalb empfahl das medizinische Team eine Reduktion um ein oder zwei Embryonen - ein Rat, der nicht aus mangelnder Empathie kommt, sondern gerade aus Sorge um das Leben von Mutter und Kindern.
Geschichten wie diese werden schnell zu Wunder-Schlagzeilen, und es fällt schwer, die Kraft des Mutterwunsches nicht zu bewundern. Doch es ist nur fair, auch die andere Seite zu bedenken: Die Medizin hat hier kein Wunder versprochen, sondern eine Möglichkeit mit klar benannten Risiken angeboten. Wo das Recht auf Wahl endet und die Verantwortung für das Leben beginnt, das gerade erst kommt - das ist eine Frage, auf die keine Statistik eine leichte Antwort gibt.
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