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Bitola erneut unter Wasser: ein Wolkenbruch, fünfzehn kritische Punkte in der ganzen Stadt

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Bitola erneut unter Wasser: ein Wolkenbruch, fünfzehn kritische Punkte in der ganzen Stadt

Ein Nachmittagsregen - und Bitola steht wieder unter Wasser. Der Wolkenbruch am Montagnachmittag verwandelte die Straßen in Flussbetten und störte das normale Funktionieren der Stadt: Das Regenwassernetz konnte, wie auch die Gemeinde einräumte, die Wassermenge nicht fassen, die sich auf einmal ergoss.

Die Liste der Einsätze des kommunalen Betriebs „Niskogradnja" liest sich wie ein Adressbuch der halben Stadt: das Viertel Streljište bei der Tankstelle in der Straße „8. September", Karpoš-Klanica Richtung „Železnička", die „Železnička" selbst beim „Imperator", „Partizanska" vor der Arbeitsmedizin, die Straßen „Bursa" und „Car Samoil", Gorno Orizari mit dem Entwässerungskanal und dem Raštani-Bach, Kurdeles in „Strčin", der alte Kurdeles bei „Vasko Karangelevski", dann „Badembalari", „Bair" und „Široka", wo die Gitter das vom Hügel kommende Wasser nicht aufgefangen haben. Die Maschinen bleiben im Einsatz, und die Trupps greifen auch auf den Straßen zu den Dörfern Raštani, Brusnik und Lavci ein.

Die Gemeinde sagt, alle verfügbaren Trupps seien sofort ausgerückt und arbeiteten bis zur Normalisierung, mit einem Appell an die Fahrer zur Vorsicht. Das ist in Ordnung - die Leute vor Ort machen ihre Arbeit, und das im Regen. Doch die Frage, die sich von selbst aufdrängt, ist eine andere: Wie oft müssen dieselben Adressen auf einer solchen Liste auftauchen, bis die Überschwemmung aufhört, eine „Überraschung" zu sein, und zu einem Projekt wird? Gitter, die das vom Hügel kommende Wasser nicht auffangen, sind kein Wetterereignis - sie sind ein Infrastrukturbefund. Wie viel kosten die Einsätze nach jedem Regen, und wie viel würde es kosten, die Entwässerung ein für alle Mal zu lösen?

Kurze, heftige Wolkenbrüche werden zu einem immer häufigeren Bild des Sommers - das sagt die gelebte Erfahrung jedes Bitola-Bewohners. Die städtische Infrastruktur wird sich entweder anpassen, oder die „Überraschung" wird sich mit jedem Sommergewitter wiederholen. Bis dahin: Stiefel, Geduld und die „Niskogradnja"-Trupps vor Ort.