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Bitola bekommt endlich Fußgängerampeln am Širok Sokak - aber der Platz „Goce Delčev" wird Fußgängerzone, und 200 Autos stehen täglich ohne Parkplatz da

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Bitola bekommt endlich Fußgängerampeln am Širok Sokak - aber der Platz „Goce Delčev" wird Fußgängerzone, und 200 Autos stehen täglich ohne Parkplatz da

Bitola bekommt endlich Fußgängerampeln am Širok Sokak. Die Gemeinde Bitola hat Bauarbeiten zum Einbau von Ampeln an der Kreuzung beim Platz „Goce Delčev" begonnen, direkt vor dem Café „Epinal". Das ist einer der belebtesten Punkte im Zentrum Bitolas - und genau der Grund, warum die Ankündigungen für diese Maßnahme sich über Jahre gezogen haben.

Die Idee ist einfach: während der Sommerferien ist der Širok Sokak vollständig Fußgängerzone. Den Rest des Jahres - wenn die Schulen laufen - ist die Straße für den Verkehr offen, und Fußgänger müssen zwischen Autos hindurch. Ohne Ampel ist es ein Spiel mit dem Glück. Mit Ampel - gibt es zumindest eine formelle Regelung.

Zusätzliche Änderung: der Platz „Goce Delčev", der jahrelang als Parkplatz diente, wird Fußgängerzone. Das heißt: Fahrzeuge können dort nicht mehr parken. Lokale Geschäfte haben sich bereits beklagt - viele Kunden kommen mit dem Auto, und es gibt keinen Ersatzparkplatz in der Nähe. Die Frage, die die Gemeinde nicht offen beantwortet: wo parken diese 200 Fahrzeuge täglich?

Geplant ist auch der Einbau von Ampeln am Fußgängerübergang bei der Steinernen Brücke. Ein weiterer wichtiger Punkt - viele Fußgänger, vor allem ältere Menschen aus der Umgebung. Die Gemeinde sagt, die Öffentlichkeit werde über diese Arbeiten weiter informiert.

Was sagt das über Bitola? Dass die Gemeinde an einer Reihe von Maßnahmen arbeitet - Ampeln, Fußgängerzone, mehr Raum für Fußgänger. In der Theorie der richtige Ansatz. In der Praxis bringt jede solche Änderung neue Probleme - Parken, Widerstand der Geschäfte, zeitweilige Sperrungen. Das ist der Test für Bürgermeister Toni Konjanovski: ob er sowohl mit dem Technischen als auch mit dem gesellschaftlichen Widerstand zurechtkommt, der immer kommt, wenn Gewohnheiten geändert werden.