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Komplette Sanierung der Straße zum Sredno Vodno - Asphalt, Entwässerung, Leitplanken. Aber wird sie vor Sommerende fertig?

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Komplette Sanierung der Straße zum Sredno Vodno - Asphalt, Entwässerung, Leitplanken. Aber wird sie vor Sommerende fertig?

„Vodno ist die Seele Skopjes." Mit diesen Worten kündigte Bürgermeister Orce Gjorgjievski die komplette Sanierung der Straße zum Sredno Vodno an. Jedes Wochenende strömen hunderte Skopjer auf den Berg - Ausflüge, Spaziergänge, Radtouren. Und seit Jahren fährt man dort über kaputten Asphalt, nicht funktionierende Entwässerung und verbogene Leitplanken.

Was sich konkret ändert:

  • Komplette Neuasphaltierung - das hat seit 10 bis 15 Jahren niemand mehr ernsthaft gemacht.
  • Reparatur der Regenwasserableitung - seit Jahren defekt, weshalb Teile der Straße nach jedem Regen unter Wasser stehen.
  • Austausch der Leitplanken - jener Schutzelemente, die ein Fahrzeug bei einem Abkommen abfangen sollen. Mit der Zeit verformt und damit funktionslos.

Eine ernsthafte Liste. Und genau deshalb wird die Straße in den Sommermonaten zeitweise oder komplett gesperrt. Wer Vodno noch zum Spazieren nutzen will, sollte es jetzt tun.

Die Frage, die Bürger sich stellen: Hält der Zeitplan, oder zieht sich das jahrelang hin? Mazedoniens Erfahrung mit öffentlicher Infrastruktur ist nicht ermutigend. Eine Straßensanierung, die theoretisch drei Monate dauert, dauert in der Praxis sechs oder mehr - mit Verkehrschaos, geschädigten Geschäften und Erklärungen zu „technischen Schwierigkeiten".

Parallel werden die Fußwege auf den Vodno saniert. Stadtmöblierung wird ausgetauscht. Der Zustand des Sees wird angegangen. „Die Lunge Skopjes" - so nennt Gjorgjievski den Berg - bekommt die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Das ist ein guter Schritt. Ob es vor Sommerende fertig wird, hängt davon ab, wie die Verwaltung mit Fristen umgeht.

Für die Anwohner stellt sich jetzt eine einfache Frage: Wo geht man während der Bauarbeiten hin? Es gibt Alternativen, aber sie sind schmaler und für Familien mit Kindern weniger geeignet. Die Stadt muss Übergangslösungen schaffen, sonst wird die Umsetzung - so gut der Plan auch ist - unpopulär.