Renovierter Park, alter Dreck: Četkar fordert Kameras für den Holländischen Park in Ohrid
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Über der besetzten Krim hallten in der Nacht heftige Explosionen, und an mehreren Orten brachen zugleich Brände aus. Der größte Schlag traf nach verfügbaren Informationen die Öl-Terminals - genau jene, die die russische Kriegsmaschinerie auf der Halbinsel speisen.
Satellitenbilder bestätigten neue Brände am Öl-Terminal in Kertsch, das seit dem ersten Angriff am 21. Juni brennt, sowie am Terminal „Kawkas" und am Komplex „TES-Terminal" für Umschlag und Lagerung von Treibstoff. Brände brachen auch bei Bacherowo aus, wo russische Flugabwehrsysteme S-300 und S-400 stationiert sind. Die Kertsch-Brücke, Symbol der russischen Kontrolle über die Halbinsel, war mehr als fünfeinhalb Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor erfolgreiche Angriffe auf Ziele in der russischen Region Krasnodar und in Kertsch selbst bestätigt. Die russischen Besatzungsbehörden schweigen bislang zu den Bränden, doch die Realität vor Ort lässt sich kaum verbergen: Es wurden strenge Beschränkungen für den Treibstoffkauf verhängt - nur Besatzungsbeamte dürfen an den Zapfsäulen tanken - und der Strom wird wegen Versorgungsproblemen rotierend abgeschaltet.
Der Krieg, der vielen auf dem Balkan fern erscheint, dringt jeden Tag tiefer in den Alltag der Menschen auf der Krim ein - ohne Strom, ohne Treibstoff, mit einer Brücke, die sich nach fremder Entscheidung öffnet und schließt. Der Balkan weiß nur zu gut, was es heißt, auf einem Gebiet zu leben, um das Größere kämpfen. Und genau deshalb ist das Bild eines brennenden Terminals nicht nur eine Kriegsnachricht - es ist eine Erinnerung daran, dass hinter jedem strategischen Ziel gewöhnliche Menschen stehen, die für einen Liter Benzin Schlange stehen und nicht wissen, was die Nacht bringt.
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