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Die Ukraine veröffentlichte Aufnahmen einer zerstörten Brücke auf der Krim: Der Krieg verlagerte sich längst in die Logistik

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Die Ukraine veröffentlichte Aufnahmen einer zerstörten Brücke auf der Krim: Der Krieg verlagerte sich längst in die Logistik

Ukrainische Spezialkräfte veröffentlichten Aufnahmen, auf denen, wie sie behaupten, die Eisenbahnbrücke über den Nordkrimkanal auf der besetzten Halbinsel Krim zerstört wurde. Der ukrainische Vertreter Andrij Kowalenko teilte knapp mit: „Die Brücke über den Nordkrimkanal ist zerstört“, und dankte den Spezialeinheiten für die Operation.

Die Aufnahmen, angeblich nahe der Siedlung Rosdolne gemacht, zeigen das außer Gefecht gesetzte Bauwerk. Konkrete Opferzahlen gibt es nicht, doch die Botschaft ist klar - die Brücke, so ukrainische Quellen, „funktioniert nicht mehr“ und „existiert nicht mehr“. Der Krieg verlagerte sich längst von den Fronten in die Logistik: Wer die Nachschublinien durchtrennt, der diktiert.

Die Krim ist das Herz der russischen Logistik im Süden, und jede Brücke, jeder Kanal und jede Bahnstrecke, die dorthin führen, sind ein Ziel. Die Ukraine greift systematisch genau diese Punkte an und versucht, den Nachschub für die russischen Kräfte in den besetzten Gebieten abzuschneiden. Es ist nicht so spektakulär wie eine große Schlacht, aber wirksamer.

Für den Balkan, der die Logik langer Kriege gut kennt, ist das ein bekanntes Muster. Konflikte, die mit großen Deklarationen beginnen, enden in Kleinigkeiten - welche Brücke steht, welche Straße befahrbar ist, welcher Kanal Wasser führt. Nach mehr als drei Kriegsjahren ist die Frage nicht, wer die größere Armee hat, sondern wer länger durchhält, die Brücken zu flicken, die der andere niederreißt.