Cuna wieder in Handschellen: Der Dealer, der aus dem Fenster einer Polizeistation sprang, ist in Skopje gefasst
15.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Mazedonier kaufen immer mehr online, und die Zahlen bestätigen es. Laut den jüngsten Daten der Nationalbank erreichte der Gesamtwert der Online-Transaktionen im ersten Quartal 2026 fast 266 Millionen Euro - ein Anstieg um 18,1 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.
Aufgeschlüsselt ist das Bild aufschlussreich. An heimische E-Shops gingen Transaktionen im Wert von rund 156 Millionen Euro (plus 16,5 Prozent), während die mazedonischen Verbraucher weitere 109 Millionen Euro bei ausländischen E-Shops ausgaben - und genau dort ist das Wachstum am schnellsten, satte 20,3 Prozent. Mit anderen Worten: Wir kaufen immer mehr online, doch das Geld sickert immer schneller ins Ausland.
Nicht nur der Wert steigt, auch die Zahl. Im ersten Quartal wurden über 7,6 Millionen Online-Transaktionen getätigt - plus 16,4 Prozent - und 59 neu eröffnete Online-Verkaufsstellen registriert, was zeigt, dass auch die Unternehmen immer mehr in den E-Raum vordringen. Digitaler Handel ist bei uns offensichtlich keine Neuheit mehr, sondern Gewohnheit.
Doch hinter den positiven Prozentzahlen verbirgt sich eine Frage, die selten gestellt wird. Wenn die Mazedonier pro Quartal hundert Millionen Euro bei ausländischen Shops ausgeben und dieser Anteil am schnellsten wächst, dann heißt das, dass die heimischen Händler ein Rennen verlieren, das sie vielleicht nicht verlieren müssten. Warum bestellt der mazedonische Verbraucher immer häufiger aus dem Ausland - wegen des Preises, wegen der Auswahl, wegen des Vertrauens? Das Wachstum des E-Commerce ist eine gute Nachricht, doch der echte wirtschaftliche Nutzen kommt nur, wenn dieses Geld, zumindest zum größeren Teil, im Land zirkuliert.
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