Eine Familie fuhr in den Griechenland-Urlaub, nur ein Kind kommt nach Hause: Tragödie auf Chalkidiki
16.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wenn selbst die Polizei anfängt, sich vor den eigenen Kameras zu fürchten, lohnt es sich, hinzuschauen. Die Polizei von Los Angeles - die drittgrößte der USA - ließ ihren Dreijahresvertrag mit der Firma Flock Safety auslaufen und berief sich dabei offen auf ernste Bedenken um Bürgerrechte und Privatsphäre.
„Dieser Vertrag wird wegen ernster Bedenken um Bürgerrechte und Grundrechte nicht verlängert, besonders um die Privatsphäre und die Daten, die diese Kameras sammeln", erklärte Deon Joseph, ein hoher Informationsbeamter der Polizei. Bevor man über eine Verlängerung nachdenke, sagt er, müsse man zuerst die Fragen zu Daten, Privatsphäre, Sicherheit und Weitergabe klären.
Was macht Flock? Die Firma betreibt ein Netz von rund 80.000 Kameras in den ganzen USA, die Kfz-Kennzeichen lesen und die automatische Verfolgung jedes vorbeifahrenden Autos ermöglichen. Praktisch ein System, das weiß, wo man war, wann und wie oft - ohne dass irgendwer um Erlaubnis fragt.
Los Angeles steht nicht allein. Auch andere Städte wie Mountain View in Kalifornien und South Portland in Maine kappten aus denselben Gründen die Verbindungen zur Firma. Die Liste der Probleme rund um Flock ist lang: dokumentierte Fälle falscher Festnahmen wegen falscher Treffer, Sicherheitslücken, die Live-Aufnahmen der Kameras offenlegten, und sogar Bundesagenten, die unbefugt auf Polizeisysteme zugriffen, um Migranten zu verfolgen.
Die Geschichte lohnt sich auch aus einer Balkan-Perspektive. Während dort, in einem Land, das wir als Fundament der Privatsphäre und der Rechte ansehen, die Polizei sich von der Massenüberwachung zurückzieht, werden bei uns Kameras und Ortungssysteme leise überall eingebaut - und selten fragt jemand, wer die Aufnahmen sieht, wo sie gespeichert werden und wie lange. Wenn die größte Polizei Amerikas beschließt, dass 80.000 Kameras zu viel sind, was sagt das über unser bequemes Schweigen?
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