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EVN-Kasten brannte in Kisela Voda, Bewohner flohen im Schlafanzug: Im Erdgeschoss - ein Kindergarten

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EVN-Kasten brannte in Kisela Voda, Bewohner flohen im Schlafanzug: Im Erdgeschoss - ein Kindergarten

Ein Brand brach in einem EVN-Kasten vor einem Wohngebäude am Boulevard „Boris Trajkovski" in Kisela Voda aus, früh am Freitagmorgen. Stromkabel verbrannten, das Gebäude blieb ohne Strom, und die Bewohner - geweckt von lauten Detonationen und dichtem Rauch - flohen panisch die Treppen hinunter, viele barfuß und im Schlafanzug.

Die Szene, die die Bewohner beschreiben, klingt wie ein Film, ist aber ganz real. Gegen 5:45 Uhr füllte sich der Eingang innerhalb von Minuten mit Rauch, Familien mit kleinen Kindern flohen, ohne auch nur Telefone oder Dokumente greifen zu können. Den Brand löschten die Mannschaften der Skopjer Feuerwehr.

Es gibt ein Detail, das die ganze Geschichte schwerer macht. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist ein Kindergarten in Betrieb - und genau deshalb sagen die Bewohner, sie hätten Glück gehabt, dass der Brand in den frühen Morgenstunden ausbrach, als der Raum leer war. Wenn Glück das ist, was dich von der Tragödie trennt, funktioniert etwas im System nicht, wie es soll.

Die Bewohner fordern eine vollständige Untersuchung - ob das Feuer von einem Gerätedefekt ausging, von schlechter Wartung, von einer unsachgemäß verlegten Installation oder von Fahrlässigkeit. Sie behaupten, der Brand sei genau dort aufgetreten, wo EVN kürzlich technische Arbeiten ausgeführt habe. Ob das Zufall oder Folge ist, müssen die Behörden beantworten.

Und hier ist die Frage, die sich jeder Bewohner in jedem Gebäude stellt. Wie viele solcher Kästen voller Kabel stehen vor unseren Eingängen, zuletzt geprüft - wann? Bis etwas brennt, ist alles „in Ordnung". Und wenn es brennt, stellt sich immer heraus, dass jemand längst gewarnt hat.