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Erdbeben bei Gjirokastra weckte auch Ohrid: Dieselbe unterirdische Nervosität auf beiden Seiten der Grenze

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Erdbeben bei Gjirokastra weckte auch Ohrid: Dieselbe unterirdische Nervosität auf beiden Seiten der Grenze

Ein Erdbeben der Stärke 3,7 auf der Richterskala hat Albanien am Freitagmorgen getroffen, mit dem Epizentrum etwa 16 Kilometer von Gjirokastra entfernt. Das Beben, um 08:09 Uhr in einer Tiefe von rund 5 Kilometern registriert, war auch in der Region Ohrid-Struga zu spüren, wo es einen Teil der Bewohner weckte.

Bislang gibt es keine Informationen über Verletzte oder Sachschäden, teilten die seismologischen Dienste und das Euro-Mediterrane Seismologische Zentrum mit. Die zuständigen Institutionen beobachten die Lage, doch vorerst scheint das Beben ohne ernste Folgen vorübergegangen zu sein.

Für eine Region, die auf einer aktiven seismischen Zone liegt, sind solche Morgen keine Seltenheit - doch sie tragen immer denselben kurzen Gedanken, wenn die Fenster zittern. Albanien und Westmazedonien teilen nicht nur eine Grenze, sondern auch dieselbe unterirdische Nervosität. Heute ging es mit geweckten Menschen vorüber und nichts weiter. Beim nächsten Mal muss es nicht so sein - und die Frage, wie bereit wir für ein stärkeres Beben sind, bleibt jeden Morgen offen.