Großer Teil von Centar, Čair und Gazi Baba am Samstag ohne Wasser: ganztägige Unterbrechung wegen Reparaturarbeiten
19.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Es gibt eine männliche Fantasie, in der die Frau stets um Aufmerksamkeit bettelt - und genau diese Fantasie erzählte Donald Trump über die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Beim G7-Gipfel in Frankreich behauptete der US-Präsident, Meloni habe ihn um ein gemeinsames Foto „angefleht". „Sie wollte es so sehr. Ich hätte es nicht getan, aber sie tat mir leid, also stimmte ich zu", sagte er. Meloni schwieg nicht.
Ihre Antwort war kurz und kühl: „Donald Trumps Behauptungen sind völlig erfunden. Ich bin ehrlich verblüfft." Dann fügte sie etwas hinzu, das schwerer wiegt als das Foto selbst - dass weder sie noch Italien „jemals jemanden um irgendetwas bittet". Ein Satz, der Nationalstolz und eine Botschaft an alle vereint, die glauben, kleine Länder seien Bittsteller der großen. Der Balkan kennt diese Dynamik auswendig.
Interessant wird die Geschichte dadurch, dass Meloni eine der größten europäischen Unterstützerinnen Trumps war - die einzige EU-Spitze, die 2025 an seiner Amtseinführung teilnahm. Das Verhältnis begann zu zerfallen, nachdem Trump Papst Franziskus für dessen Verurteilung des Iran-Konflikts angegriffen hatte. Von der Verbündeten zur verblüfften Kritikerin - eine schnelle Wende, die zeigt, wie wenig Loyalität in dieser politischen Ära wert ist.
Meloni merkte außerdem an, dass Trump westliche Verbündete härter behandelt als seine Gegner, denen er „weit mehr Nachsicht" zeigt. Eine Beobachtung, die viele in Europa teilen, aber kaum jemand laut auszusprechen wagt. Die Frage ist, ob auf die scharfen Worte auch eine andere Politik folgt - oder ob es, wie so oft, nur eine weitere Aussage bleibt, die bis zum nächsten Gipfel vergessen ist.
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