20 Schüler in Skopje mit Magenbeschwerden: Vergiftung oder Virus - und die Behörden sind sich uneinig, wer wen informiert hat
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23.04.2026
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12.04.2026
Die Zahl sieht nach guter Nachricht aus: 643 Millionen Dollar (rund 590 Millionen Euro) flossen seit Jahresbeginn in US-Startups, die von schwarzen Unternehmern gegründet wurden - eine Summe, wie es sie seit 2022 nicht gab, als die Zahl bei 653 Millionen lag. Doch sobald man das Kleingedruckte liest, zerfällt die Fortschrittsgeschichte.
Diese ganze Summe stammt aus nur 34 Deals, der größte Teil konzentriert auf wenige Mega-Runden: 350 Millionen Dollar für das Hardware-KI-Unternehmen SambaNova, 75 Millionen für das Sportprognose-Startup Noviq und 47 Millionen für die Versicherungs-KI-Plattform Harper. Mit anderen Worten - es geht nicht um eine breite Finanzierungswelle, sondern um drei oder vier Glückliche und alle anderen.
Der Kontext zerstört die letzte Illusion. Im Vorjahr sammelten schwarze Gründer insgesamt 942 Millionen Dollar - das sind nur 0,32 Prozent der insgesamt 290 Milliarden Venture-Dollar im Land. Und während sie in diesem Jahr 643 Millionen einsammelten, zog das gesamte US-Startup-Ökosystem 252 Milliarden an. Der Rekord ist also nur im Vergleich zu einigen schwachen Jahren ein Rekord, nicht im Vergleich zur Realität.
Gené Teare, Forschungsleiterin bei Crunchbase, weist darauf hin, was viele Gründer tatsächlich bremst: „Zugang zu Netzwerken, Beziehungen und frühe Empfehlungen." Und sie ergänzt etwas, das weit über diese konkrete Gruppe hinaus gilt: „Wir sind seit acht bis neun Quartalen in einem Rückgang der Venture-Finanzierung, doch die Daten zeigen einen stetigen Rückgang des Geldes für von Schwarzen gegründete Unternehmen, der den allgemeinen Rückgang übertrifft."
Teares Schluss ist der schärfste Teil: „Man muss sich fragen, ob die übertriebene Vorsicht, die nun in der Branche herrscht, Investoren davon abhielt, auf erstmalige Gründer zu setzen - die häufiger aus vielfältigem Hintergrund kommen." Übersetzt: Wenn das Geld knapp ist, fällt zuerst heraus, wer nie ganz drin war. Ein Muster, das wir auf dem Balkan sehr gut kennen.
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