Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?
13.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Versteckt im Forschungszentrum von General Motors bei Detroit steht ein Gebäude, das von außen nichts verrät - doch darin steckt die gesamte Wette des amerikanischen Giganten auf die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Das Battery Cell Development Center (BCDC), eine Anlage von 46.000 Quadratmetern und eine Investition von 900 Millionen Dollar, ist der Ort, an dem GM versucht, den Preis von Elektroautos um fast 10 Prozent zu senken.
Der Bedarf ist real, kein Marketing. Letztes Jahr fuhr GMs E-Auto-Strategie gegen eine Wand - das Unternehmen schrieb 1,6 Milliarden Dollar ab, entließ Tausende Mitarbeiter und verschob einen Teil der neuen Modelle. Nun setzt es auf eine neue Batteriechemie namens LMR (lithium- und manganreich), die Leistungen wie die bestehenden verspricht, aber zu einem Preis nahe den günstigeren Varianten. Bei der Vorstellung letztes Jahr sagte GM, Modelle wie der Chevrolet Silverado EV würden über 640 Kilometer Reichweite behalten und dennoch um mindestens 6.000 Dollar günstiger werden.
Das BCDC ist die Brücke zwischen Labor und Fabrik. Während das Forschungszentrum 30 bis 50 kleine Testzellen pro Tag produziert, hebt das BCDC das auf rund 2.500 Zellen - und testet, ob eine Innovation die Massenproduktion überhaupt übersteht. Die Anlage arbeitet in einem hundertmal kleineren Maßstab als die echte Fabrik in Tennessee, aber das ist der Punkt: Ein Test kostet rund 200.000 Dollar statt Millionen in einem Werk in voller Größe.
Auch künstliche Intelligenz kommt hier ins Spiel - und nicht als Floskel aus einer Pressemitteilung. GM hat erhebliche Rechenleistung investiert, um Chemie und Produktionsänderungen zu simulieren; allein für die Entwicklung von LMR verbrauchten die Ingenieure über 150 Millionen Prozessorstunden, mehr als für ein typisches Motorenentwicklungsprojekt. Ein vollständiger digitaler Zwilling der Anlage wurde erstellt, noch bevor der Bau fertig war, um Geräteanordnung und Sicherheitsprotokolle zu prüfen - ein Schritt, der angeblich Millionen sparte.
Die Zahlen geben auch ein größeres Bild: Der globale E-Auto-Markt wuchs letztes Jahr um 20 Prozent, trotz schwächerer Nachfrage in den USA. Mit teurem Öl und Batterien, die günstiger werden, scheint die Richtung klar, auch wenn das Tempo ungewiss bleibt. Wenn die LMR-Produktion bis Jahresende wie geplant anläuft, hätte GM endlich ein Auto, günstig und langlebig genug, um die Angst vor leerem Akku zu besiegen. Doch „wenn" ist noch immer das größte Wort in diesem Satz.
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