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Eine Gymnasiastin aus Bitola kehrte in der zweiten Klasse mit Gold und Bronze von der Olympiade in Turin zurück

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Eine Gymnasiastin aus Bitola kehrte in der zweiten Klasse mit Gold und Bronze von der Olympiade in Turin zurück

Stefanija Dimovska besucht die zweite Klasse des Gymnasiums „Josip Broz Tito“ in Bitola. Von der internationalen Geowissenschafts-Olympiade IESO 2026 in Turin kehrte sie mit zwei Medaillen zurück - Bronze und Gold.

Die Bronzemedaille gewann sie mit einem internationalen Team in einer Disziplin zum Abschmelzen der Gletscher. Das Gold - mit einem anderen internationalen Team, für geologische Feldforschung.

Zuvor war sie auch Landesmeisterin in Geografie.

Was „internationales Team“ tatsächlich bedeutet

Das IESO-Format ist wichtig und verdient eine Erklärung, denn hierzulande wird meist nur die Zahl der Medaillen berichtet. Bei dieser Olympiade treten die Schüler nicht allein für ihr Land an - sie werden gemischten internationalen Teams zugelost und lösen Aufgaben gemeinsam mit Gleichaltrigen aus anderen Staaten.

Das heißt: Stefanija gewann nicht nur mit Wissen. Sie gewann eine gemeinsame Feldforschungsaufgabe, mit Menschen, die sie zum ersten Mal sah, dort, wo es kein Lehrbuch zum Abschreiben gibt.

Ein Empfang im Amt und ein Empfang in der eigenen Stadt

Das mazedonische Team aus Schülern und Mentoren wurde im Amt von Präsidentin Gordana Siljanovska-Davkova empfangen. Bitolas Bürgermeister Toni Konjanovski empfing Stefanija in Bitola und gratulierte ihr zu den Ergebnissen.

Das ist gut und soll so sein. Doch es lohnt der Blick darauf, was hinter einem solchen Ergebnis steht: Mentoren, die außerhalb der Arbeitszeit arbeiten, eine Schule, die Raum für Vorbereitung findet, und eine Familie, die das trägt. Die Medaille sieht man, diese drei Dinge nicht.

Die Frage, die jedes Mal übrig bleibt

Mazedonien holt regelmäßig Medaillen von internationalen Schülerolympiaden - in Mathematik, Physik, Informatik und nun in Geowissenschaften. Solche Nachrichten werden stets mit Freude aufgenommen und halten stets genau einen Tag.

Stefanija ist in der zweiten Klasse. Das heißt, in zwei Jahren entscheidet sie, wo sie studiert. Ob sie einen Grund haben wird zu bleiben und ob das Land ihr mehr bietet als einen Empfang im Amt - das wird später gemessen, wenn die Nachricht längst vergessen ist.

Bis dahin: zwei Medaillen aus Turin. Verdient.