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Probistip investiert 4,68 Millionen Denar in eine Schule: ein Reservekessel und ein saniertes Spielfeld

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Probistip investiert 4,68 Millionen Denar in eine Schule: ein Reservekessel und ein saniertes Spielfeld

Die Gemeinde Probistip hat einen Vertrag über 4.679.290 Denar für Investitionen in die Mittelschule „Naum Naumovski-Borce“ unterzeichnet. Das Projekt besteht aus zwei Teilen - einem, über den niemand schreiben wird, und einem, der fotografiert wird.

Der Reservekessel ist jener, der in keine Mitteilung gelangen wird

Der erste Teil ist Beschaffung und Einbau eines neuen Reservekessels. Bürgermeister Toni Tonevski sagt, damit werde eine sichere und effiziente Heizsaison für Schüler und Lehrpersonal gewährleistet.

Ein Reservekessel ist keine spektakuläre Nachricht. Doch wer in den Neunzigern oder im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts in einer mazedonischen Schule war, weiß, was es heißt, wenn der Hauptkessel im Januar ausfällt: Unterricht in der Jacke, verkürzte Stunden, Kinder zu Hause. Der Reservekessel ist genau das, was der Schulinfrastruktur hierzulande am häufigsten fehlt - ein Plan B.

Das Handballfeld: Belag, Netz, Tribünen, Flutlicht

Der zweite Teil ist die vollständige Sanierung des Handballfelds. Ein neuer Sportbelag wird verlegt, das Schutznetz erneuert, die Tribünen mit neuen Sitzen instand gesetzt und neue Flutlichter installiert.

Das Flutlicht ist das Detail, das Beachtung verdient. Ein Feld ohne Beleuchtung funktioniert im September bis sieben Uhr abends. Mit Beleuchtung bis zehn. Für eine Kleinstadt wie Probistip sind das drei zusätzliche Stunden, in denen Jugendliche einen Ort haben.

Woher das Geld kommt

Der größte Teil der Mittel stammt vom Entwicklungszentrum der Östlichen Planungsregion über das Büro für ausgewogene Regionalentwicklung. Rund 180.000 Denar kommen aus dem Haushalt der Gemeinde Probistip.

Rechnen Sie nach: Von knapp 4,7 Millionen Denar trägt die Gemeinde rund 3,8 Prozent. Das ist keine Kritik an Probistip - so funktioniert ausgewogene Regionalentwicklung, und genau dafür existiert dieser Mechanismus. Aber man sollte es wissen, wenn sich jemand vor dem neuen Belag ablichten lässt.

Ausführende Firma ist „Kop Inzenering“, die Aufsicht führt „Evro Konsalting“. Die Gemeinde bereitet außerdem ein Sportförderprogramm für 2027 vor.

Der Vertrag ist unterschrieben. Der nächste Schritt ist die Wahl des Bauausführenden und der Arbeitsbeginn, und die eigentliche Nachricht wird ein Foto des Spielfelds im Betrieb sein - nicht des Tisches, an dem unterschrieben wurde.