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Kind von Hunden gebissen in Karpoš 4: Mutter fordert Antwort, während die Gemeinde im Übergang ist

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Ein Kind wurde in Karpoš 4 von einem Streunerrudel gebissen, in unmittelbarer Nähe der Grundschule "Petar Pop Arsov". Schock für die Eltern im Viertel, und die Mutter brachte es auf den Punkt: "Beim Fotografieren seid ihr immer die Ersten, aber wenn es um unseren Schutz und unsere Sicherheit geht, seid ihr nirgends." Ein Satz mit klarer Adresse - die Gemeinde und ihre Institutionen.

Der Fall endete ohne ernste Verletzungen - der Hund biss das Kind ins Bein, keine komplizierten Folgen. Aber die Frage der Mutter ist größer als eine einzelne Verletzung. Wie viele Kinder müssen noch am Schulzaun vorbeigehen, bis ein systemischer Schritt unternommen wird? Karpoš ist nicht der erste Stadtteil und wird nicht der letzte sein - das Problem mit Streunerhunden ist eine alte Wunde Skopjes, und es wird von Gemeinde zu Gemeinde nach dem Prinzip weitergegeben "ohne Opfer kein Budget".

Der Vorfall ereignet sich in einem Kontext, der ihn zusätzlich kompliziert - der Bürgermeister von Karpoš hat die Leitung der Gemeinde an ein Ratsmitglied übergeben, gemäß einem bereits veröffentlichten Beschluss zur Strukturänderung. Das heißt: Die Gemeinde selbst befindet sich in einer Übergangsphase mit unklaren Zuständigkeiten. Die Frage der Eltern: Wer ist DIESE Woche genau für die Sicherheit der Kinder zuständig?

Zwischenzeitlich verlangen die Eltern eine sofortige Reaktion der Gemeinde. Eine systemische Lösung für Streunerhunde in der Stadt - Sterilisation, Auffangstationen, klare Halterverantwortung - ist nicht unmöglich. Skopje hat das Budget, die Erfahrung und Beispiele aus anderen europäischen Städten. Das Hindernis ist der politische Wille, der in Übergangsphasen meist auf null fällt. Die Frage am Ende ist eine: Wenn ein Kind ernsthaft verletzt oder Schlimmeres passiert - wer wird das Beispiel sein?