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Die Krim brennt: ukrainische Drohnen setzen Russlands Treibstoff, Gas und Strom in Brand

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Die Krim brennt: ukrainische Drohnen setzen Russlands Treibstoff, Gas und Strom in Brand

Während die Welt die Kriegsmonate zählt, verlagert sich der Front immer mehr von Schützengräben zu Tanks. Über Nacht trafen ukrainische Drohnen die Krim und lösten eine Reihe von Bränden über die Halbinsel aus - nicht auf Kasernen, sondern auf Treibstoff, Gas und Strom, die die russische Maschinerie am Laufen halten.

Das Ziel war Logistik, nicht Symbolik. Verfügbaren Berichten zufolge wurden der Hafen Kertsch, das Bahnterminal für Treibstoff und Flüssiggas, das Kraftwerk "Tawritscheskaja", Gasverteilstationen und Öllager getroffen. Kertsch ist kein zufälliger Ort - es verbindet Seeverkehr, Eisenbahn und Industriezonen mit dem von Russland kontrollierten Gebiet. Brennt es dort, brennt eine Arterie.

Eine offizielle Schadensbilanz gibt es noch nicht, was bei solchen Angriffen üblich ist - beide Seiten schweigen, bis es ihnen passt zu reden. Doch das Bild von "schweren Bränden über der besetzten Krim" sagt genug. Das ist kein Zwischenfall, sondern Teil einer Strategie: Wenn du den Feind nicht an der Frontlinie schlagen kannst, triff seinen Treibstoff und lass ihn stehen.

Für uns auf dem Balkan ist das nicht nur ferne Nachricht. Jeder Angriff auf die Energieinfrastruktur in diesem Teil der Welt erschüttert die Treibstoff- und Strompreise, die auch wir zahlen, obwohl wir tausend Kilometer von Kertsch entfernt sind. Der Krieg ist längst nicht mehr nur ihrer - die Rechnung kommt auch an unsere Adresse, nur mit etwas Verzögerung.