Großer Teil von Centar, Čair und Gazi Baba am Samstag ohne Wasser: ganztägige Unterbrechung wegen Reparaturarbeiten
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wenn ein Minister einer Regierung öffentlich dazu aufruft, ein ganzes Land niederzubrennen, ist das keine Emotion - es ist laut ausgesprochene Politik. Israels Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir erklärte, „ganz Libanon muss brennen", nachdem vier israelische Soldaten im Südlibanon getötet worden waren. Die Worte entschlüpften ihm nicht im Affekt; sie kamen von einem Mann, dessen Aufgabe genau die Sicherheit ist.
Die Soldaten starben, als ihr Panzer nahe Kfar Tebnit im Südlibanon getroffen wurde. Unter ihnen war auch Oberstleutnant Dor Gedalja Ben Simchon, 32 Jahre alt, Kommandant des 52. Bataillons der 401. Panzerbrigade. Hinter jeder dieser Zahlen steht eine Familie, eine Mutter, ein Zuhause, in das jemand nicht zurückkehren wird. Das gilt für die israelischen Soldaten ebenso wie für die libanesischen Zivilisten, die Ben-Gvir als Kollateralschaden erwähnte.
Die vollständige Aussage des Ministers war noch schwerer: „Für jede Träne einer israelischen Mutter müssen tausend libanesische Mütter weinen." Eine Arithmetik der Rache, in der der Schmerz der einen Seite an der Zerstörung der anderen gemessen wird. Solche Rhetorik von der Staatsspitze ist nicht nur eine Drohung - sie ist eine Erlaubnis, ein Signal an alle, dass die Grenzen des Erlaubten verschoben wurden.
Ben-Gvir betonte, die Leben israelischer Soldaten und die Sicherheit seien nicht verhandelbar, trotz des jüngsten Abkommens zwischen den USA und Iran, das die regionalen Konflikte beruhigen sollte. Und hier liegt die Falle: Abkommen werden auf höchster Ebene unterzeichnet, doch die Rhetorik am Boden untergräbt sie, bevor die Tinte trocken ist. Was ist ein Friedensabkommen wert, wenn ein Minister derselben Regierung zum Feuer aufruft - und niemand ihn zurückhält?
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