Zwei Anzeigen wegen Prügeleien auf dem Schulhof an einem Tag: Die Polizei versprach Maßnahmen, das Bildungssystem schweigt
19.09.2026
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12.04.2026
Es gibt Finals, die entschieden werden, und es gibt Finals, die einen bis zur letzten Sekunde auslaugen - dies war das zweite. Ungarn bezwang Schweden mit 34:32 nach Verlängerung und wurde erstmals Europameister in der Konkurrenz bis 20 Jahre, in der BT Arena in Cluj-Napoca. Die Schweden führten in den ersten zehn Minuten mit drei Toren, doch die Ungarn kamen zurück und glichen zum 7:7 aus. Danach folgte ein ausgeglichenes Duell, in dem selbst der sensationelle schwedische Torwart Viggo Håkansson nicht reichte. Drei Minuten vor Schluss führte Schweden 28:26, doch Máté Fazekas glich 30 Sekunden vor der Sirene aus und trug die Dramatik in die Verlängerung. Nach 30:30, mit entscheidenden Paraden von Ádám Kristóf Balogh, machte Ungarn das 34:32 klar. Manchmal werden Trophäen nicht mit Talent gewonnen, sondern mit Nerven.
Während die einen das Gold aufteilen, füllen die Nachbarn leise die Vitrine - und das nicht zufällig. Slowenien schlug Dänemark mit 30:28 im Spiel um Bronze bei der M20 EHF EURO 2026 und holte die vierte Bronze in der Geschichte des Turniers. Das Team von Tomaž Ocvirk eröffnete mit einem 5:0-Lauf, gestützt auf Torwart Matevž Mlakar, der zu Beginn fünf Würfe aus fünf Versuchen hielt. Die Dänen kamen drei Minuten vor Schluss auf ein Tor heran (27:28), doch Vanja Dragić stellte die Zwei-Tore-Führung wieder her, und Mlakars letzte Parade sicherte die Bronze. Der Balkan zeigte einmal mehr, dass er im Handball niemanden fürchtet - nicht einmal die skandinavischen Schulen, die als die größten der Welt gelten.
Das ist die Nachricht, die bei uns lauter widerhallen sollte als jeder Titel auf fremdem Boden. Makedonien wird 2027 Gastgeber der 26. Junioren-WM (unter 21 Jahre) der IHF - bestätigt, nachdem sich bei dieser M20 EHF EURO die letzten Plätze gefüllt haben. Fünfzehn Nationalteams sicherten sich einen Platz bei der Endrunde: Schweden, Ungarn, Dänemark, Slowenien, Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Spanien, Portugal, Norwegen, Österreich, die Färöer, Rumänien, Island und Israel. Den letzten Platz sicherte sich Israel nach einem 36:31 gegen Kroatien. Ein großes Turnier kommt auf unseren Boden - und das bedeutet auch eine Verpflichtung. Werden wir Gastgeber sein, um die man uns beneidet, oder Gastgeber, an die man sich wegen des Chaos erinnert? Die Zeit bis 2027 ist nicht unendlich.
Die heimische Handball-Geschichte wartet auf niemanden - der Meister schärft schon die Zähne. Makedoniens Handballmeister Vardar beginnt am 27. Juli die Vorbereitung auf die Saison 2026/27, in der er erneut in der Champions League antreten wird. Für einen Klub, der seit Jahren die Fahne des makedonischen Handballs in Europa trägt, bedeutet eine neue Europareise auch neuen Druck - die Fans haben nicht vergessen, was dieses Trikot auf dem Kontinent zeigen kann. Der Appell ist angesetzt, die Motoren laufen an, und die Frage kehrt jede Saison aufs Neue zurück: wie weit kann Vardar kommen, wenn er sich der europäischen Elite stellt? Die Antwort beginnt an diesem Montag geschrieben zu werden.
Manchmal hat die schönste Nachricht aus dem Sport nichts mit Ergebnissen zu tun. An diesem Wochenende feierte der makedonische Handball die Liebe - gleich drei Nationalspieler machten am selben Wochenende ihren Partnerinnen einen Antrag, und alle wählten den Strand als perfekte Kulisse. Als Erster teilte der frühere Nationalspieler Martin Serafimov die frohe Botschaft, der der ehemaligen Handballerin Jana Kalajdžievska an einem Strand in Griechenland einen Antrag machte - und ein „Ja“ bekam. Kurz darauf machte Nationalspieler und Alkaloid-Spieler Ivan Džonov Marija Dimitrovska einen Antrag, ebenfalls am Strand. Die Geschichte fand ihre Fortsetzung mit Dejan Kukulovski, dem jungen Handballer von Resen, der seine Freundin überraschte. Drei Ringe, drei „Ja“ - der Beweis, dass Sportler auch abseits des Feldes zu treffen wissen.
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