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19.05.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die beiden größten mazedonischen Parteien beschuldigen sich gegenseitig derselben Sache: Bevorzugung derselben Firma. Mastef DOO, ein Bauunternehmen, das in den letzten Jahren 93 Ausschreibungen im Wert von über 18,3 Millionen Euro gewonnen hat. Beide Parteien behaupten: „Nicht wir, die anderen." Und beide - wie sich zeigt - haben recht.
Laut SDSM war die Firma „Lieblingsfirma" von VMRO-DPMNE und deren kommunalen Strukturen. Vorstandsmitglied Jon Frčkovski beschrieb die Lage als „gut entwickeltes Korruptionssystem", in dem dieselben Firmen alles gewinnen - von kommunalen bis hin zu staatlichen Aufträgen. „Wir werden nicht schweigen und alle kriminellen Schemata aufdecken", erklärte SDSM.
VMRO-DPMNE antwortete mit Dokumenten. Laut ihnen erhielt dieselbe Mastef 7 Ausschreibungen im Jahr 2018 allein von der Gemeinde Karpoš - im Wert von rund 9,5 Millionen Denar. Dann weitere von Aerodrom und Kisela Voda in den Folgejahren, als SDSM die lokalen Verwaltungen führte. „Alle Ausschreibungen wurden im legalen Verfahren mit den besten Angeboten vergeben", erklärt VMRO.
Der Punkt beider Seiten ist nicht, dass die anderen lügen. Der Punkt ist, dass beide Parteien, als sie an der Macht waren - zentral wie lokal - dieselbe Firma mit Aufträgen bedienten. Das bedeutet, Mastef hat etwas, das es zum „natürlichen Gewinner" der Ausschreibungen macht - sei es Preis, Fachkompetenz oder eine bestimmte Verbindung. Die Frage der Öffentlichkeit ist einfach: warum?
Hinter den klugen Aussagen von SDSM und VMRO ist die Realität einfach. Der Balkan hat ein Szenario, das sich jede Dekade wiederholt: eine Firma, die in der richtigen Gemeinde zur richtigen Zeit auftaucht, mit den richtigen Kontakten. Die beiden Parteien beschuldigen sich gegenseitig, weil beide Beteiligte waren - während diejenigen, die wirklich über Ausschreibungen entscheiden, schweigen. Wer sind die Gründer von Mastef? Was sind ihre Verbindungen? Und warum hat niemand Interesse, sie zu benennen? Das ist die Frage, die die Antikorruptionskommission beleuchten sollte, nicht das Geschwätz parteilicher Mitteilungen.
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