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23.04.2026
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12.04.2026
SDSM ließ am Samstag eine weitere Bombe platzen. Laut Parteimitteilungen ist Maksim Dimitrievski - Bürgermeister von Kumanovo und Vorsitzender der Partei ZNAM - Eigentümer einer bulgarischen Firma namens „MBS Global”. Die Firma wurde am 7. August 2015 an einer Adresse in Burgas registriert und ist im Großhandel mit Nicht-Lebensmittelprodukten tätig.
„Die Zeit der Verantwortung kommt”, so der Titel der Parteimitteilung. Die Ironie: Eine Partei, die derzeit die größte Oppositionskraft im Land ist und bei den letzten Parlamentswahlen aus der Regierung herausfiel, geht jetzt gegen die Koalitionspartner der VMRO-DPMNE vor. Der Kern des Angriffs ist nicht einfach die Existenz der Firma - es ist der Widerspruch zwischen der Antikorruptionsrhetorik von ZNAM und der Tatsache von Geschäftsbeteiligungen im Ausland.
SDSM erwähnt auch eine weitere Firma: „AJFIH DOO” aus Dobrošane, Kumanovo, im Besitz der Ehefrauen von Dimitrievski und Serafimovski. Das ist ein Standardbestandteil der Strategie: Wenn eine Partei Korruption angreift, suche nach Vermögen, das auf enge Familienmitglieder registriert ist, denn dort verstecken klassische Politiker üblicherweise ihre Geschäfte.
Was sagt Dimitrievski? Bisher - Schweigen. Das ist der gewöhnliche politische Ablauf bei uns: Anklage-Erklärung, zwei, drei Tage Schweigen, dann eine Gegenerklärung, die das Thema wechselt. In der Zwischenzeit sieht die Öffentlichkeit, wie eine Partei, die von Korruptionskritik gelebt hat, plötzlich mit eigenen bulgarischen Firmen auftaucht. Ist das illegal? So weit sind wir noch nicht - es ist eine ethische Frage, nicht unbedingt eine rechtliche.
Die Frage im Hintergrund: Versucht SDSM hier, die Begeisterung für die ehemaligen Verbündeten (ZNAM), die jetzt in der Regierungskoalition mit der VMRO-DPMNE sind, abzukühlen? Das ist eine vernünftige Lesart. Oppositionsparteien veröffentlichen selten Material, das den Koalitionspartnern der Regierung schadet, ohne politische Absicht.
Kumanovo bleibt unterdessen eine Stadt mit vielen Problemen, von denen wenige gelöst werden - von der Infrastruktur bis zu der Unmöglichkeit, die innerstädtischen Gesundheits- und Bildungsressourcen zurückzubringen, die die Stadt in den letzten 20 Jahren verlassen haben. Ob der Bürgermeister eine bulgarische Firma hat, ist eine wichtige Frage. Ob das den Alltag der 80.000 Kumanovo-Einwohner lösen wird - nein. Das ist der Unterschied zwischen politischem Skandal und realen Bedürfnissen der Bürger, und paradoxerweise konzentriert sich die Politik viel stärker auf Ersteres.
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