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Mord in Slowenien, der Täter auf der Flucht: Polizei warnt, er sei gefährlich

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Mord in Slowenien, der Täter auf der Flucht: Polizei warnt, er sei gefährlich

Wieder eine Frau, getötet im eigenen Zuhause, wieder ein Mann auf der Flucht, wieder eine Polizei, die die Bürger anfleht, sich ihm nicht zu nähern. Diesmal ist der Schauplatz slowenisch, doch die Geschichte ist der ganzen Region schmerzhaft vertraut.

Die slowenische Polizei sucht einen 39-jährigen Staatsbürger Bosnien und Herzegowinas, der verdächtigt wird, in der Nacht seine 36-jährige Partnerin in Vuhred, einer Siedlung nahe der österreichischen Grenze, mit einem Messer getötet zu haben. Laut der Polizeidirektion in Celje griff der Mann die Frau mit einem Messer an, und sie starb noch am Tatort an den schweren Verletzungen. Die Meldung ging kurz vor ein Uhr nach Mitternacht ein.

Nach dem Angriff floh der Verdächtige zu Fuß. Die Polizei beschreibt ihn als etwa zwei Meter groß; als er den Tatort verließ, trug er Jeans, ein schwarzes kurzärmeliges Hemd und schwarze Schuhe.

An der Fahndung sind mehrere Polizeieinheiten, Kriminalinspektoren und Hundeführer beteiligt. Das Gelände wird mit Drohnen abgesucht, und der Einsatz eines berittenen Polizisten sowie einer Hubschraubereinheit wurde angekündigt. Die Polizei warnt, der Verdächtige sei „gefährlich und unberechenbar”, und appelliert an die Bürger, sich ihm nicht zu nähern - wer ihn sieht, sollte sich in Sicherheit bringen und sofort die 113 wählen.

Die Zahl, die niemand laut aussprechen will, ist jene der Frauen, die durch die Hand ihrer Partner sterben - von Ljubljana bis Skopje wiederholt sich dasselbe Muster mit erschreckender Regelmäßigkeit. Die Frage, die über jedem solchen Fall hängt, ist nicht nur, wo der Flüchtige ist, sondern wie viele Signale unbemerkt blieben, bevor jemand zum Messer griff. Wer hörte zu, und wer schwieg?