Skip to content

Ein Motorradfahrer auf der Partizanska und ein 88-jähriger Radfahrer bei Rankovce: zwei Schwerverletzte in zwei Tagen

1 Min. Lesezeit
Teilen
Ein Motorradfahrer auf der Partizanska und ein 88-jähriger Radfahrer bei Rankovce: zwei Schwerverletzte in zwei Tagen

Zwei Schwerverletzte auf mazedonischen Straßen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Der eine ist ein Motorradfahrer auf dem Boulevard „Partizanski odredi“ in Skopje. Der andere ein 88-jähriger Radfahrer bei Rankovce. Beide sind Verkehrsteilnehmer ohne Blech um sich herum.

Der Unfall in Skopje ereignete sich heute Abend im Viertel Karpoš 4, wo ein Auto und ein Motorrad zusammenstießen. Am Ort war ein Team des Rettungsdienstes im Einsatz, der verletzte Motorradfahrer wurde zur weiteren Behandlung gebracht. Die Unfallaufnahme dauerte bis spät in die Nacht, der Verkehr auf diesem Abschnitt des Boulevards war beeinträchtigt.

Rankovce, 18:10 Uhr

Am Vortag fuhr gegen 18:10 Uhr in Rankovce ein Pkw „BMW“ mit Kumanovoer Kennzeichen, gesteuert von einem 62-Jährigen aus Kumanovo, in ein Fahrrad, auf dem ein 88-Jähriger aus Trubarevo bei Skopje saß. Beim Radfahrer wurden im allgemeinen Krankenhaus in Kumanovo schwere Körperverletzungen festgestellt. Die Unfallaufnahme übernahm ein Polizeiteam aus Kriva Palanka.

Zwei Fälle, dieselbe Verwundbarkeit

Die Städte sind verschieden, die Fahrzeuge sind verschieden, das Alter der Verletzten ebenfalls. Gemeinsam ist das, was jeder Fahrer im Land weiß und am Steuer selten zugibt: Motorrad- und Radfahrer bezahlen die gesamte Physik eines Zusammenstoßes mit dem eigenen Körper.

Bei einem 88-Jährigen auf dem Rad in den Abendstunden, wenn die Sicht nachlässt, wiegt diese Rechnung noch schwerer. Führt überhaupt jemand eine Statistik darüber, wie viele unserer Schwerverletzten im Straßenverkehr Menschen sind, die nicht im Auto saßen?

Offizielle Angaben zu den Umständen und zum Zustand des verletzten Motorradfahrers werden im Laufe des Tages erwartet. Für Rankovce ist die Unfallaufnahme abgeschlossen und der Fall liegt bei der Polizei. Es bleibt, was bereits feststeht: zwei Schwerverletzte, keiner von ihnen im Auto.