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Tote Fische treiben im Oberlauf der Treska: Alarm schlugen die Angler, nicht die Institutionen

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Tote Fische treiben im Oberlauf der Treska: Alarm schlugen die Angler, nicht die Institutionen

„Der Fluss Treska ist kein Abwasserkanal - er ist Leben.“ Der Satz stammt von Anglern, nicht von einer Umweltinstitution. Und genau das ist bemerkenswert: Den Alarm über die toten Fische im Oberlauf der Treska bei Kičevo schlug ein Sportfischerverein, nicht die zuständigen Behörden.

Der Verein „Hunter Fish“ meldete das Fischsterben und forderte eine sofortige Probenahme von Wasser und toten Fischen, eine Laboranalyse, die Prüfung aller möglichen Verschmutzungsquellen und die öffentliche Bekanntgabe der Befunde.

Was genau gefordert wird

Die Forderung ist präzise und lässt keinen Raum zum Hinauszögern: Proben sofort, Laboranalyse der toten Exemplare, Untersuchung, ob es sich um Verschmutzung oder um einen anderen Eingriff handelt, der das Leben im Fluss gefährdet, und konkrete Maßnahmen zum Schutz des Ökosystems.

„Wasser ist ein Reichtum für uns alle, und der Fluss Treska ist eines der wichtigsten Wasserökosysteme in Kičevo“, heißt es aus dem Verein.

Wer auf wen wartet

Tote Fische sind ein sichtbarer Indikator. Sie sind auch das Erste, was auffällt, wenn im Wasser etwas schiefläuft - deshalb kommt die Reaktion der Angler zuerst, sie sind täglich am Fluss. Bleibt die Frage, wie schnell die Institutionen an derselben Stelle ankommen.

Denn eine Wasseranalyse ist keine komplexe Operation. Sie ist eine Frage eines Teams, das ins Gelände fährt, und eines Berichts, der veröffentlicht wird. Ob wir diesen Bericht bekommen, oder ob die Treska ein weiterer Fluss bleibt, bei dem wir wissen, dass etwas passiert ist, aber nie erfahren haben was - das zeigen die kommenden Tage.