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Achtzig neue Schüler an der Musikschule in Prilep: eine Zahl, die in einer Stadt mit Demografieproblem fast unmöglich klingt

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Achtzig neue Schüler an der Musikschule in Prilep: eine Zahl, die in einer Stadt mit Demografieproblem fast unmöglich klingt

Achtzig Kinder haben zum Schuljahr 2026/2027 die Schwelle der Musikschule „Ordan Mihajloski-Ocka“ in Prilep überschritten. Eine Zahl, die in einer Zeit, in der alle über leere Klassenzimmer und Abwanderung reden, fast unmöglich klingt.

Beim Empfang war auch Bürgermeister Dejan Prodanoski dabei, der die Zahl als Zeichen wachsenden Interesses an musikalischer Bildung deutete. Eines ist sicher - 80 neue Schüler tauchen in einer Stadt, die seit Jahrzehnten mit der Demografie kämpft, nicht von selbst auf.

„Die Gemeinde Prilep ist stolz auf ihre Musikschule, einen Ort, an dem seit Jahren junge Talente entdeckt, gefördert und entwickelt werden“, sagte Prodanoski und dankte dem Lehrpersonal und der Leitung.

Er betonte zudem, die kommunale Selbstverwaltung habe die Pflicht, Kinder, Lehrer und Schulen zu unterstützen und die Bedingungen für gute Bildung zu schaffen. „Musik lehrt Kinder Disziplin, sie fördert ihre Kreativität und ihr Selbstvertrauen“, ergänzte der Bürgermeister.

Hier lohnt es sich, bei etwas innezuhalten, das seltener gesagt wird. Eine Musikschule ist eine der wenigen Institutionen ohne jedes politische Vorzeichen - dort schaut niemand, wer mit wem ist, sondern wer wie viel geübt hat. Wenn Prilep dieses Jahr 80 neue Schüler aufgenommen hat, dann hat die Stadt auch Familien, die noch glauben, es lohne sich, wenn ein Kind seine Nachmittage mit einem Instrument statt mit einem Bildschirm verbringt.

Es bleiben die Fragen, die keine Feierstunde löst: Hat die Schule genug Instrumente, hat sie Lehrer für alle, und wird in vier Jahren jemand fragen, wie viele von diesen 80 geblieben sind? Dann wird sich zeigen, ob die Zahl ein Anfang war oder nur ein guter Tag für ein Foto.