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Sanierung von 1.567 Quadratmetern der Skopjer Altstadt-Basars für über 28 Millionen Denar: der erste grundlegende Eingriff seit mehr als fünf Jahrzehnten

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Sanierung von 1.567 Quadratmetern der Skopjer Altstadt-Basars für über 28 Millionen Denar: der erste grundlegende Eingriff seit mehr als fünf Jahrzehnten

Die Sanierung eines Teils des alten Skopjer Basars ist in der Endphase. Erfasst sind 1.567 Quadratmeter - die Straße „Samardziska“ und fünf weitere kleinere Abschnitte - und der Gesamtwert der Investition übersteigt 28 Millionen Denar. Das sind rund 455.000 Euro für etwas, das laut der Gemeinde Cair zum ersten Mal seit mehr als fünf Jahrzehnten gemacht wird.

Eingegriffen wurde von der unterirdischen Infrastruktur bis zum Erscheinungsbild. Wasser- und Abwassernetz, Stromversorgung und Glasfasernetz wurden gebaut beziehungsweise erneuert. An der Oberfläche wurde das Kopfsteinpflaster mit Travertin restauriert, eine neue Beleuchtung im traditionellen Stil installiert und die Flächen für Fußgänger verbessert.

„Wir haben versprochen, dem Basar seinen Glanz zurückzugeben. Heute ist das Ergebnis schon zu sehen“, erklärte der Bürgermeister von Cair, Izet Medziti, und ergänzte, Ziel sei eine moderne und funktionale Infrastruktur bei gleichzeitigem Erhalt des authentischen Erscheinungsbilds, des historischen Charakters und der erkennbaren architektonischen Identität.

Dieses „fünf Jahrzehnte“ ist der schwerste Teil der Mitteilung

Der Satz wurde als Erfolg ausgesprochen - und das ist er. Zugleich ist er aber ein Maßstab. Der meistbesuchte historische Ort Skopjes, das Motiv jedes Touristen, der aus dem Flugzeug steigt, hat fünf Jahrzehnte darauf gewartet, dass jemand das Wasserrohr unter dem Pflaster austauscht.

In diesen fünfzig Jahren liefen Projekte mit um ein Vielfaches größeren Budgets durch die Stadt. Der Basar, für sich genommen das stärkste touristische Argument, das Skopje hat, blieb in der Warteschlange. Deshalb lohnt es zu verstehen, warum 28 Millionen Denar zugleich eine große und eine kleine Zahl sind: groß für eine Straße und fünf Abschnitte, klein für etwas, das jahrzehntelang aufgeschoben wurde.

Die Restaurierung mit Travertin ist die richtige Wahl - ein Stein, der das Bild nicht stört, anders als manche Lösungen, die diesem Viertel früher zugeteilt wurden. Wenn die neue Beleuchtung wirklich im traditionellen Stil ist, dann wurde mit Respekt vor dem Ort gearbeitet.

Es bleibt das, was bei Basaren immer das Schwerste ist: was danach kommt. Handwerker und Ladenbesitzer haben Monate Bauarbeiten vor ihrer Tür überstanden. Wenn die sanierte Straße am Ende nur eine hübschere Kulisse für Fotos wird und kein Ort, an dem jemand weiterhin ein Handwerk ausübt, dann ist eine Fassade saniert worden, kein Basar.